That’s why the Lady is a Tramp

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Lesung am 18.02.2026 aus "Kunstlicht", Foto: Anne Lorquet

Das Kleid, das auf dem Foto (Danke Anne Lorquet, die es bei meiner Lesung am 18.02.2026 aufgenommen hat) zu sehen ist, hat übrigens viel Geschichte – in ihm bin ich zehn Tage im frostig-regnerischen Vorfrühling vor ein paar Jahren spontan von Berlin nach und durch Süd-Skandinavien gereist – überwiegend zu Fuß und auf meinem Fahrrad. Das einzige, was ich noch dabei hatte, waren
• meine Handtasche,
• 150 Euro, die ich aus dem Verkauf von Schmuck erlöst hatte,
• ein vorsintflutliches Handy (aber kein Ladekabel),
• meinen Wohnungsschlüssel,
• ein Taschenmesser, und
• was ich sonst am Leib trug (Strumpfhose, Unterwäsche, einen Daunenmantel und Halbschuhe).

Wer mehr über diese Abenteuerreise, bei der ich den Elementen unmittelbar ausgesetzt war und wie ich als Blindepassagierin von Fühnen wieder nach Deutschland gelangte, erfahren möchte, kann „die Taugenichtsin“ – eine autofiktionale Collage aus Lyrik und Prosa – lesen. Ich verlinke es unten. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und „That’s why the lady is a Tramp“…

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Die Taugenichtsin | Berichte einer Irrfahrt – Erzählungen

EDITION DORETTES
TB, 36 Seiten
7,49 €


Die Taugenichtsin – Erzählungen 05|24
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Lesung aus „Die Taugenichtsin“ Sabine-Simmin Rahe – 05|24 | Neuerscheinung EDITION DORETTES

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NEU: Die Taugenichtsin – Erzählungen 05|24
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Eine Rezension der „Taugenichtsin“, die ich gerne mit Euch teile:

„Liebe Sabine (ich darf Dich hoffentlich so nennen), ich habe mit Vergnügen Dein Buch gelesen, möchte aber gleich vorausschicken, dass ich Deinen Stil mag, das Spiel mit Worten, das zu neuen Wortschöpfungen führt, die in knappen, aber deutlichen Erklärungen schonungslos die Gefühle und Überlegungen der Protagonistin offenbaren. Die Gemeinsamkeit zu Eichendorffs Taugenichts ist zwar plakativ, aber eher oberflächlich und besteht nur in der Duplizität des Verlassens einer geregelten Lebensführung. Ich finde es lebensecht, kann aber nicht beurteilen, ob es Dir vielleicht geradezu darauf ankam, dass hier die gleiche Ausgangslage sich rapid für die Frau verschlechtert. Die Basis für den Taugenichts ist trotz aller Wirren und Irrtümern eine positive, während die des weiblichen Gegenübers schon recht bald hoffnungslos scheint. Dabei irrt sich die Frau, im Gegensatz zu Taugenichts nicht gravierend, Weiterlesen

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Romantiker:innen II | Taugenichts:in

Euch ist fad? Ich empfehle Euch Eichendorffs Klassiker der Romantik zur Hand zu nehmen – gerade schön für die, die vom/von Lebens-Reisen träumen oder gerade reisen. Wenn Ihr sucht, findet Ihr auch hörenswerte Hörbücher davon, zum Beispiel bei youtube... https://www.projekt-gutenberg.org/eichndrf/taugeni/taugn001.html

Wenn Ihr dann auch noch Lust auf eine interessante Neu-Interpretation von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen, habt, freue ich mich über gewogene Leser:innen https://buchshop.bod.de/die-taugenichtsin-sabine-simmin-rahe-9783759723628
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05/24 | Die Taugenichtsin | Berichte einer Irrfahrt – Erzählungen

Ihr kennt vermutlich alle das Buch „Irre – wir behandeln die Falschen“ von Manfred Lütz und rein theoretisch kennt Ihr auch alle jemanden persönlich oder seid gar mit ihm verwandt, der an einer Psychose/Schizophrenie erkrankt war/ist? Doch dieser – auch für die Umwelt – zunächst erschreckende Bewußtseinszustand, ist, wie so vieles im Leben, vielleicht ein Hinweis auf ein Wachstumspotential. In diesem Büchlein berichte ich von einer Zeit, in der mein rationales Denken hinter ein Magisches zurückgedrängt war (Regression) und meinen Erlebnissen auf einer Odyssee, die eine Art „Initiation“ war. Ich will Euch damit sagen – wenn Ihr trauert oder Ängste habt, weil jemand in Eurem Umfeld nicht mehr ganz bei sich ist – habt Vertrauen, steht ihm bei, helft ihm, seinen Weg zu finden, nicht zuletzt mit Geduld und Humor (wie mein geliebter Brudi), gebt den Dingen ihre Zeit. Zieht ruhig Eure Bahnen. Es möchte sich vielleicht etwas entpuppen… Archaische Gesellschaften kannten solche „Initiationen“, wie sie in dem Buch beschrieben werden. Zeiten intensivster Wahrnehmung, wie auch Hermann Hesse, Friedrich Hölderlin und Friedrich Nietzsche sie auf ihren Wanderungen und Seelenreisen erlebt haben mögen – Menschen, die nicht alle Risiken in ihrem Leben und Denken ausgeschlossen haben:

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Die Taugenichtsin

Erneut schien dies ein prachtvoller Tag zu werden. Die Morgensonne strahlte über der Stadt und ein paar Tauben pickten Krumen auf, als sie von der S-Bahn Station auf den Vorplatz trat. Alles in allem war sie zufrieden mit sich und der Welt. Zwar kannte sie den Status ihrer Ehe in und auswendig und glaubte, nichts an ihrem Mann könne sie mehr überraschen – aber man mußte die Dinge nehmen, wie sie waren. Die Gewöhnung hatte auch ihr Gutes – trotz der Eintönigkeit, die sie begleitete, denn sie verschaffte ein Gefühl von behaglicher Sicherheit. Weiterlesen

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