101 | Schattengedanken

Der Himmel grau und zugezogen
– ein unbestimmter Montagmorgen.
Sehnsucht nach Aufbruch, Mut und Elan.
Wie komme ich auf diesem Weg voran?

Ich habe, was ich brauch und doch,
es gibt noch mehr, als bloß ein Dach über dem Kopf.
In Verse faß’ ich, was mich noch umtreibt,
bin zu neuen Abenteuern bereit.

Eine Taugenichtsin, die sich in die Welt reinträumt,
die Kartoffelernte über den Arm voll Sommerastern gern versäumt.
Im Stillstand weggetragen von Melancholie,
nur im Losgehen eine hoffnungsvolle Melodie.

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