Bücher sind ein Geschäft!?

Mein Gedichtband „Prolog“ wird nun schon antiquarisch gehandelt – seltsam – für 20,49 plus 3 Euro Versandkosten. Mit Widmung.
Wahrscheinlich bin ich eitel, aber ich stolpere drüber, denn meine Marge für alle drei Buchtitel aus der Edition Dorettes seit 01/2022 – waren insgesamt 23,49 € – natürlich habe ich ein Vielfaches investiert – zum Beispiel für die Software mit der ich die Druckblöcke und Grafiken erarbeitet habe. Auch der Auftrag an BoD hat Geld gekostet, sowie der Druck der Bücher und ihre Fertigung.

Mhm – ich glaube, ich bin ein Idiot und eine grottenschlechte Geschäftsfrau. Andererseits nehme ich es mal als Kompliment. Es scheint ja zumindest für andere einen Wert zu haben, was ich da gemacht habe.
Vielleicht sollte ich es selbst kaufen, um zu sehen, wer es verkauft, eh, hoppla ich sehe gerade – gespendet hat – an den https://buechertisch.org/.
Absurd das Ganze…
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Sabine-Simmin-Rahe+Prolog-Alltagslyrik/id/A02AuTz801ZZr

Ein taufrisches Exemplar kostet übrigens 25,99 € inkl. Versandkosten, darin enthalten ist ein geringer Betrag für die Urheberin (Autorin, Grafikerin, Herausgeberin) des Buches und sie schreibt der edlen Käufer*in auch gerne eine persönliche Widmung reinhttps://www.bod.de/buchshop/prolog-sabine-simmin-rahe-9783755756330

Herzlichen Glückwunsch Emine Sevgi Özdamar zum Büchner Preis

Es ist ein Freude, dass diese herausragende Autorin geehrt wird, die unser Leben und die Literatur so bereichert hat. Neben Mascha Kaléko gehört sie zu den grossen Vorbildern sprachlicher Ausdrucksfähigkeit. Mit ihnen an Eurer Seite wird Euer Alltag literarisch lebendig. Vielen Dank für das Wirken – Emine Sevgi Özdamar.

Perlen | perls März 2016, Berlin

Zwei sich ergänzende und ermutigende Positionen zum Leben und zum Tod, zu finden in direkter Nachbarschaft… Beide von Philosophen, beide geprägt vom dialektischen Materialismus.

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Danke für die Erlaubnis das Foto hier zeigen zu dürfen liebe, überaus talentierte Sandra Rummler.
Mehr zu Herbert Marcuse, der hier auf jeden Fall das letzte Wort hatte.

brecht_and_me
Brechts letztes oder vorletztes Gedicht bevor er 1956 verstarb. https://www.kahl-marburg.privat.t-online.de/Kahl_Brecht-Charite.pdf

Web-Fund-Perlen und Honigquelle 20: Mark Twain

Liebe Freundinnen und Freunde der Dorettes,
um mich für das kommende Wintersemester zum Studium der Philosophie und der Religionswissenschaften (wer nun, glaubt ich sei religiös, lese bitte -> dies) immatrikulieren zu können, bin heute morgen um 7:50 Uhr auf dem Bürgeramt (öffnete heute um 8:00 Uhr) erschienen, um mir eine Wartenummer zu holen und die Kopie meines Abiturzeugnisses beglaubigen zu lassen. Die Idee, früh zu kommen, hatten auch 118 Personen vor mir. Die Warteschlange für die Nummern erstreckte sich im Treppenhaus über zwei Stockwerke.
Ich hatte dabei noch grosses Glück, denn insgesamt wurden nur 150 ausgegeben. Daher wurde das Ende der Schlange schliesslich von zwei Mitarbeitern des Bürgeramtes bewacht, um Neuankömmlinge abzuweisen. Um 10:45 Uhr verliess ich das BA mit dem gewünschten Dokument. – Na gut, ich will jetzt nicht wieder darauf herumreiten, dass am BER Milliarden versenkt werden, dafür aber die Bürgerämter chronisch unterbesetzt sind und die Berliner Schulen und vor allen Dingen ihre Schüler am Spardiktat leiden, aber dass es keinen Aufstand gegen solche Zustände gibt, das verwundert doch – übrigens auch die Mitarbeiter des BA hinter vorgehaltener Hand selbst, wenn man sie denn fragt.
PS: Auch der Rat, an einem Tag mit Terminvereinbarung zu kommen, nützt leider nichts – die Unterlagen müssen bis zum ersten September an der Uni sein, frühester Termin für das BA gut zwei Wochen später. Da war ich noch froh, dass es überhaupt Tage gibt, an denen man ohne Termin vorbeischauen kann.

Perlen:
Da stellt sich doch die Frage: „Wem gehört die Stadt?“, eine sehenswerte Doku, Länge 1:26 dazu, Weiterlesen

Honigquellen 9, 10, 11, 12: Bettina von Arnim, Anais Nin, Alice Walker, Hermann Hesse