Magister Scherenbergs geistiger Werkzeugkasten

mit Gebrauchsanweisung für Anfänger im Denken
Magister Scherenbergs geistiger Werkzeugkasten

„Kenntnisse kann jeder haben, aber die Kunst zu Denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“
Friedrich II. von Preußen zugeschrieben.

Dieses Geschenk möchte ich Ihnen hiermit machen.
Hierin finden Sie die wichtigsten Werkzeuge die zur richtigen Ausführung geistiger Arbeiten erforderlich sind. Ich habe sie persönlich in jahrelanger Arbeit akribisch aus der Vernunft extrahiert und bin daher nun in der Lage, nicht nur die Werkzeuge, sondern auch deren erfolgreichen Gebrauch zur Verfügung stellen zu können. Dabei ist es besonders angenehm, daß das gewonnene Werkzeug überaus einfach und leicht zu gebrauchen ist, obwohl es durch so lange Zeit, so mühsam und durch komplizierte Abwägungen erworben ward.

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Welche Bedeutung hat Moral in einer amoralisch verfaßten Welt?

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. Ich sehe sie beide vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz.“
Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1788. Kapitel 34. Beschluß

danach… Delk Danwe

danach …

der Fall der Frucht ins Wasser …
(die Gravitation des Kernes ist fiebrig)
und die Berührung der Wellen mit der Weide,
alles zergeht im Sonnenuntergang aus Minium,
leere Spreu steigt empor, lebenswarm pulsierend …

die Information, die Regel, der Ratschlag,
Weinen und Lachen, Schnee und Eis
und vierzig unterschiedliche Interpretationen dazu …
das Erwachen im Schlicht und Einfach,
wie der Fall der Frucht ins Wasser …

danach nur Stille …

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Was hält, wenn nichts hält?

Die Vernunft – sie ist Liebe, denn sie hält sich an die Substanz,
nicht das akzidentielle Prädikat.

„Liebe XXX – substanziell bist Du vernünftig. Akzidentiell Berlinerin. Da Du akzidentiell freundlich bist, ist es leicht zu Dir freundlich zu sein, doch moralisch ist es, der Vernunft in Dir mit Achtung zu begegnen – unabhängig davon, ob Du freundlich bist, es Dir gut geht, welche Hautfarbe, welche Religion, welches Geschlecht.
So ich selbst. Unabhängig davon, dass ich glücklich oder traurig bin, was nur akzidentiell ist, habe ich in mir selbst zu achten, das was nicht akzidentiell ist und worauf Frieden und Achtung begründbar ist – die Vernunft. Alles andere berührt meine Substanz nicht. Daher ist es Liebe, eine Verfassung auf Vernunft und nicht auf Annahmen zu begründen, die sich aus Akzidentiellem ableiten. Die Prinzipien, die Du gegen jeden anwenden solltest – auch Dich selbst, gelten aufgrund Deiner Vernunftsubstanz. Sie ist Liebe, die Dich über Abgründe der Irrationalität und Schatten des Irrtums trägt.
Graduelle Unterschiede in der Fähigkeit der Vernunft setzen dies nicht außer Kraft. Sie sind nicht substanziell.
Achtung gehört zur Vernunft. Sie ist kein Gefühl, sondern eine Anerkenntnis. Achtung vor dem Leben in einfacheren Formen gehört für mich ebenso dazu. Ich halte die Vernunft/Liebe überhaupt für substanziell, aber das ist ein weites Feld.
Es ist unvernünftig Unrecht mit Unrecht zu vergelten.“