Uwe Springfeld schildert in der aktuellen „Kunstlicht“ Anthologie, Beziehungen erneut, als abgründiges Spielfeld unterschiedlicher Kalküle. Mit spitzer Feder wird ein dickes Fragezeichen hinter die sakrale Instititution Ehe gesetzt, die in erster Linie Betrüger*innen anzulocken scheint und damit kriminelle Energien freisetzt. Keineswegs ist dabei von Beginn an klar, wer wem das Fell über die Ohren ziehen wird. Spaß macht daran auch, dass die Lesenden am Ende mit der moralischen Frage alleingelassen bleiben, ob das Gute immer siegt oder zumindest die Schadenfreude, die sich einstellen könnte, legitim ist oder als niederer Instinkt zu gelten hat.
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Kunstlicht – Die Anthologie 2025 (4. Anthologie-Bd.)
Paperback
100 Seiten
ISBN-13: 9783695199211
Lyrik & Prosa von zart bis hart – jetztzeitige Literatur von 18 Autor*innen, erhältlich seit 01.09.2025
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