Warum „Pan Dora“? Eine Rekonstruktion einer Performance im Frühjahr 1989

Hervorgehoben

Erinnerung
Warum „Pandora“?
Frühjahr 1989 Berlin Kreuzberg, ein befreundeter Maler macht im Interglotz (Berlin, Kreuzberg) an mehreren Abenden eine Performance-Serie mit Musikern zu verschiedenen Instrumenten. Als einzige weibliche Musikerin bittet er mich für die Stimme mit ihm zu performen. Musikalisch macht er dazu keine „Vorgaben“.
Wir treffen uns zu einem Planungsvorgespräch bei dem wir unsere „Kooperation“ absprechen wollen. Meine Phantasie – wir entwickeln ein gemeinsames Konzept der Zusammenarbeit – der Improvisation. Er mit seiner Malerei, ich mit meiner Musik – ein Verabredung des gegenseitigen Auf-einander-eingehens. Weiterlesen

Eine Empfehlung zu Eike Pilger – Frontmann „Filterfrei“

Eike Pilger wird ja in nächster Zeit einiges mit seiner Band „Filterfrei“ zu rocken haben – von einer anderen Richtung möchte ich aber von einem fantastischen Abend mit ihm als DJ berichten. Durch die wunderbare Maja Loewe habe ich bei Facebook auch mit ihrem Mann Eike zu tun gehabt und so vergangenes Jahr „Gegenwind“ seiner Band „Filterfrei“ (Video Maja) mit wachsender Begeisterung gehört. Da ich zum 30. Geburtstag meines Kindes und nachträglich meinem 60. eine Künstlerinnen-Sause auf der Spree mit Tanz plante und meinen Gästen eine revolutionäre Party mit Ausblick auf den Reichstag und das Abgeordnetenhaus an einem Sommerabend bieten wollte, hatte ich die Idee, Eike zu fragen, ob er sich als DJ bereit erklären würde. Er willigte ein – ich schilderte ihm, dass ich hoffte, durch ihn Musik aufgelegt zu bekommen, die mitreisst und nicht brave und biedere Hintergrundmusik abnudelt. Meine kühnsten Vorstellungen wurden an diesem wunderbaren Abend übertroffen. Das war einfach sensationell. Wir haben uns alle köstlich amüsiert. Also, wenn Ihr mal richtig feiern wollt – mit intelligenter Musik, fragt vorsichtig bei Eike Pilger an, ob er einen Abend gestaltet – diese Familie ist einfach zum Gernehaben.
https://www.filterfrei-punkrock.com/

So sind wir

– entweder wir meckern über das Wetter oder wir meckern über die, die motzen und jammern. Können wir nicht endlich alle mal fröhlich gemeinsam jammern?

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Freundlichkeit, Fröhlichkeit und Optimismus von einem Menschen zu verlangen – über den beruflichen Kontext hinaus, halte ich für eine unangemessene Forderung zur Verausgabung.

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Ist Liebe, Wut, Hass, Kalkül eine Grundlage für ethisches Handeln?

Die rechtliche Grundlage unserer Verfassung beruht auf ethischen Vernunftprinzipien und da richten wir uns nach Kants kategorischem Imperativ. Das beinhaltet auch, dass wir jedem Menschen die Menschwürde und Individualrechte, wie das Recht auf Unversehrtheit zuerkennen und ihn unabhängig von unseren Gefühlen nach dem kategorischen Imperativ behandeln wollen und sollen: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Es kommt also nicht darauf an, ob wir einen DT ungern leben sehen, es kommt darauf an, dass wir seine Menschenwürde achten und in unseren Handlungen ihm gegenüber beachten, ob das beinhaltet, dass wir ihn bedauern ist fraglich. Weiterlesen

NEWS von webture – meiner Designspielwiese

Technikwandel, Zukunfstausblicke und webture

14. Juli 2024

Liebe Kund*innen, webture steuert auf eine Zukunft zu, die nur noch vereinzelt, mein Wissen und meine Fähigkeiten abruft. Dies ist auch dem technischen Wandel, sprich KI, geschuldet, der mein Wissen obsolet erscheinen läßt. Prinzipiell verliert „handgemachtes (Web)-Design“ an Bedeutung. Ich werde weiter eine Nische abdecken, aber nur noch nebenberuflich meine professionellen Erfahrungen und Kenntnisse einsetzen. Daher bitte ich höflich von Bewerbungen und Kooperationswünschen abzusehen, mehr

Perle des Tages: Poesie und Widerstand (Perlentaucher CLXIV)

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2024 | Erfahrungsbericht – Geburtstag auf der Spree mit der historischen „Golda“ der Reederei Berliner Welle

Das war ein toller Abend und die Crew super. Das Schiff hat Charme und ist gepflegt und bietet bis zu 58 Personen Platz – wir fanden die schlußendlich etwa 30 Gäste aber genau passend. Auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt generell, nur sollte man genau überlegen, ob eine Getränkepauschale die richtige Wahl ist, da sie pro Stunde pro Person (Preis x Personenzahl x Stundenzahl) erhoben wird und in Relation zu den a la Carte angebotenen Preisen, dann unsinnig hoch ist. Hier wäre es wünschenswert, wenn die Reederei dies im Angebot bereits klar kommuniziert. So, wie es gemacht wurde, war es nicht deutlich genug – nach meiner Meinung. Wir wären a la Carte besser gefahren. Ein Wermutstropfen in der Erinnerung an einen ansonsten wundervollen Abend an dem der Kapitän auch auf den Routenwunsch einging.
Also wegen der verwirrenden Kommunikation |
unübersichtlichem Angebot  – drei Sterne von fünf.

CN #DisabilityPrideMonth #gewaltinderpsychiatrie #Gewalt

„Nach einer treffenden Lagebeschreibung des Regensburger Strafrechtslehrers Tonio Walter hat die Psychiatrie des 21. Jahrhunderts noch immer mit zwei Missständen zu kämpfen: erstens mit den „false positives“, d.h. dem – empirisch gesicherten – Befund, dass zu einem nicht unwesentlichen Teil Menschen in die Psychiatrie gelangen, die weit weniger gefährlich sind, als sie mit Blick auf die rechtlichen Unterbringungs-voraussetzungen eigentlich sein müssten. Und zweitens hat sich die Zahl der Untergebrachten seit Mitte der 1990er Jahre mehr als verdoppelt, ohne dass dafür ein anderer Grund erkennbar wäre als eine „höhere Unterbringungsfreude der Gerichte und Gutachter““…
„Es spricht daher einiges für die mutmaßlich fortbestehende Aktualität eines gesamtgesellschaftlichen „Psychiatriepaternalismus“, der – mit den Worten Thomas Schrammes – in beständiger Gefahr schwebt, im hehren Bestreben nach präventiver Verhinderung von Gefahrenlagen und therapeutischer Leidminderung des Krankheitszustandes das rechte Maß zu verfehlen und unversehens die rote Linie hin zu Anmaßung, Zwang oder gar Manipulation zu überschreiten. … Deshalb bildet es einen zutreffenden Ausgangpunkt, auch im Kontext der Psychiatrie eben dieselbe hohe Begründungsbedürftigkeit von Zwangsmaßnahmen oder gar einer Zwangsbehandlung wie in den anderen klinischen Anwendungsfeldern anzumahnen.“ Weiterlesen

Buchtipp – Inselmädchen | Ursula Gressmann

Habe ich schon erwähnt, dass Ursula Gressmann ein sehr lesenswertes Buch über Ihre Kindheit und Jugend vor knapp 80 Jahren auf der ostfriesischen Insel Juist geschrieben hat?
Sehr bildhaft, lebendig und humorvoll schildert sie, wie das Inselleben für Kinder in der Nachkriegszeit zwischen Dünen und Meer war – da im Norden. Sie trifft einen leichten Ton, der sicher junge UND erwachsene Leser*innen anspricht. Die richtige Wahl für die kommende Urlaubslektüre – in der man seine Sehnsucht nach dem Meer und seine Liebe zum Norden auf die eine oder andere Weise pflegen möchte und natürlich für die Juistkenner*innen.