Von wem ist die Rede?

Sie wissen nichts mit sich und dem Leben anzufangen und setzen dann Kinder in die Welt. Wenn dann der Schmelz der heiligen Familie verbraucht ist, kochen sie im Zorn über Ihr verpfuschtes Leben und machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Dann trennen sie sich im besten Fall. Ihre familiären Verpflichtungen zwingen sie in den Frohn. Türmen sich noch weitere menschliche Anforderungen auf, brechen sie aus dem selbsterschaffenen Gefängnis aus, nur um gleich ein nächstes Familienprojekt zu starten. Was ihre Irrtümer über das Leben und sich selbst infrage stellen könnte, wird aus dem Weg geräumt. Die erträumte Intensität und Nähe bleibt fern. Sie heizen die Maschinerie an, die sie fesselt.
Da sie geistig nicht in der Lage sind, sich den Fragen dieses Lebens zu stellen, zieht eines Tages die grosse Leere in ihre Herzen ein und die Kälte kriecht sie an.
Seht hin, Ihr Lieben, seid Sand, nicht Öl im Getriebe, damit Ihr nicht die nächsten seid.

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