Verschwommen

„Meine Erinnerungen an Dich sind so verschwommen, wie meine Erinnerungen an meinen Vater. Jahrzehnte im Nebel versunken. Es ist sicher die Angst und der Schmerz, die das Bild verschleiern. Obwohl wir Bett und Tisch geteilt haben, kannte ich Dich nicht und heute zweifle ich, ob Du Dich selbst kanntest. Lebendig begraben in den Mauern einer ängstlichen, gegenseitigen Überwachung, waren die Jahre zu einem kurzen Moment zusammengeschnurrt.
Ich war verheiratet – Punkt. Wir kannten einander fünfunddreissig Jahre – Punkt. Es war eines Tages vorbei – Punkt. Ich erinnere mich nicht an Dein Lächeln – Punkt.“

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