„Caravan of Love“-Projekt und die „Tribute to Nelson Mandela“- Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin im YAAM

Liebe Blog-Leser_innen, am 05. Dezember 2014 wird in Berlin zum ersten Todestag von Nelson Mandela eine Gedenkveranstaltung stattfinden, die auch an die Ubuntu-Philosophie erinnert. Ihr seid eingeladen, die Veranstaltung, die mit Kameras aufgezeichnet wird, zu unterstützen. Auch die Nelson Mandela Schule in Berlin wird einbezogen sein: https://www.sisberlin.de/de/ueber-die-nms.html

Eine Möglichkeit sich zu beteiligen, wird das
soziale Kunstwerk „Caravan-of Love“ werden:

Caravan of Love – Projekt

Am 5. Dezember 2014 jährt sich der Todestag von Nelson Mandela zum ersten Mal. Wir (Künstler und Musiker) wollen an ihn und das Konzept von Ubuntu erinnern. Ein Beitrag wird das „Caravan of Love“-Projekt sein – das ein soziales Kunstwerk wird und
auf virale Verbreitung setzt.
Die Idee des „Caravan of Love“-Projekts:
Jede/r kann mitmachen, weltweit, egal, welcher Weltanschauung, Religion, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechtes, welcher Nationalität welchen Alters er/sie ist, – allein oder mit Euren Freunden, Familien, Schulklassen, Kitagruppen, Studentenkreisen, aus dem Altersheim heraus oder in einer Flüchtlingsinitiative.

So geht es: Auf diesem Blatt (Donwload: caravan_of_love.pdf) findet Ihr die Vorlage für ein Herz. Ihr könnt es audrucken und nach Euren Vorstellungen gestalten (bitte Vorder- und Rückseite) oder als Schablone benutzen, um es auf ein Material Eurer Wahl: Stoff, Holz, Metall, Filz – was immer Ihr möchtet – zu übertragen und dieses dann weiter zu gestalten. Ihr könnt darauf auch Euren Namen hinterlassen und/oder einen Wunsch.
Dann sendet mir, bitte, Eure gestalteten Herzen per Post bis zum 28.11.2014 an:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, 10829 Berlin, Germany.

Ich habe dann noch eine Woche Zeit, die Herzen zu einer „Caravan of Love“ zusammenzufügen, bevor sie bei der Nelson-Mandela-Tribute-Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin (die Veranstaltung mit Kameras wird aufgezeichnet) präsentiert werden. Über den Fortschritt des Projektes könnt Ihr Euch hier an dieser Stelle informieren.

Vielen Dank für Eure Unterstützung,
Sabine Rahe
ps: Verbreitet diese Einladung bitte weiter und helft mir mit der Übersetzungen in weitere Sprachen.



english version (thanks to LH for translation):

Caravan Of Love – Project

On 5 December 2014 it will be the first death anniversary of Nelson Mandela.
We (artists an musicians) want to remember on him and the concept of „Ubuntu“.

A contribution will be the „caravan of love“ project, which is supposed to be a social work of art and relies on viral dissemination.

The idea: everybody worldwide can take part on it, no matter of which ideology, religion, race, sex, nationality or age, no matter if alone or together with friends, your family or other social groups.

How it works:
Here you´ll find a craft template of a heart for download: caravan_of_love_en.pdf. You can print and customize it according to your ideas (please front and back!) or you´ll use it as a template for any kind of other materials you like (dressing material, wood , metal, felt), to create it on your own style. You can also leave your name or a wish on it.

Please send your created hearts until the 28th of november 2014:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, D-10829 Berlin, Germany

Then I will have one week left to put all hearts together to a „Caravan of Love“ until it will be presented on the Nelson-Mandela-Tribute-Event on the 5th of december 2014.(The event is going to be monitored on cameras).
You can inform you on the progress here.

Thank you for your support!
Sabine Rahe

PS: please share and spread this invitation and help me with the translation into different languages.

Warum nicht fertigwerdende Flughäfen eher ein Grund zur Freude sind…

Ein historisches Dokument über die Kämpfe der 80er Jahre am Frankfurter Flughafen ist hier zu sehen. Damals wurde ich politisiert und ging mit meinem Vater zum ersten Mal zu einer Demonstration in den Wald. Weiterlesen

Deut, Deutungshoheit, Deutsch – Etymologie

Aha: Deut („Du bist keinen Deut anders“), Deutungshoheit = Deutsch hängen nicht nur sprachwissenschaftlich, sondern durchaus nach Mentalitätszugehörigkeit und geschichtlich zusammen :). Vielleicht klappt die Wirklichkeitsbewältigung prinzipiell besser ohne die Verschiebung der Deutungsverantwortung an äußere Autoritäten und stattdessen mit mehr eigenständiger Reflexion und weniger Fingerdeuten. Es wäre auch begrüssenswert, sich als Individuum weniger deuten zu lassen und mehr in Diskurse einzusteigen, also den Austausch von Denk-, Sicht- und Gefühlsweisen und nicht zuletzt – von Argumenten zu praktizieren. Also bitte: Alles etwas weniger deutisch.

Zum 01. Mai eine Erinnerung, warum die linken, progressiven Kräfte Nazideutschland nicht verhindern konnten – der Kampf um die reine Lehre und die Deutungshoheit im entscheidenden Moment – ihre Spaltung: https://wildetexte.blogsport.de/2010/01/11/die-linke-und-der-aufstieg-hitlers/

Wer gestern Mo Asumangs höchst sehenswerte Dokumentation „die Arier“ auf arte verpaßt hat, kann sie hier nachsehen: https://www.arte.tv/guide/de/047523-000/die-arier
oder ZDF am Montag, 5. Mai 2014, 23.55 Uhr. Hier ein Interview mit der Regisseurin: https://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2144890/Mo-Asumang-ueber-ihren-Film-Die-Arier#/beitrag/video/2144890/Mo-Asumang-ueber-ihren-Film-Die-Arier

Statt Blumen

Liebe Freundinnnen/e der Dorettes, in zwei Tagen ist es soweit – ich werde tatsächlich ein halbes Jahrhundert. Das ist auf diesem Planeten und unter den Umständen des Lebens gar nicht so selbstverständlich und aus mir allein heraus nicht zu erklären. Als erstes ist das Privileg meiner Geburt in einem reichen Land anzuführen, der Zugang zu geistiger Nahrung, wie die Stillung meiner Grundbedürfnisse und der Zugang zu seelischer Nahrung. Die Gemeinschaft mit Menschen und Familie, das Treffen auf Lehrer in persönlicher Weise, wie in ihren Werken in Form von Kunst, Musik und Büchern. Auch wenn mir nicht alle, die mich bestärkt und beeinflußt haben, persönlich ganz nahe kamen, so habe ich doch gelernt, dass ich in jeder Begegnung lernen kann. Vielen Dank! Ich weiss es ist sehr eitel, sich zum Geburtstag etwas zu wünschen, aber wenn Ihr Lust habt und könnt, spendet doch einfach hier etwas:
https://www.mgh-wassertor.de/

Perlen vom 11.11.12

Buchempfehlung „Radikal“ von Yassin Musharbash
Ein „Krimi“, der überaus vielschichtig, voller überraschender Wendungen und spannend bis zur letzten Zeile ist und auch sprachlich überwiegend ohne Klischees und Schablonen für seine Protagonisten und die Geschichte auskommt, sie vielmehr überwindet. Sehr ans Herz gelegt für die nun länger werdenden Abende, auch Lesern, die Krimis sonst langweilig und vorhersagbar finden…

Filmempfehlung „More than Honey“ von Markus Imhoof
Nicht verpassen: Inhaltlich, filmisch, klanglich – spannend, interessant: Grosses Kino über kleine, faszinierende Tiere und die (kranke) Beziehung der Menschen zur Natur, die die Natur bedroht und damit die Lebensgrundlage der Menschheit bedroht:

 

Auch wenn ich politisch mit Thomas Rietschel nicht einverstanden bin, finde ich (SR) dieses Interview in der Telepolis online über politischen und gesellschaftlichen Dilettantismus sehr spannend und lesenwert. Auch wenn ich mit der Grundthese nicht einverstanden bin, das das Heil allein in einem bürgerlichen Bildungsanspruch zu finden sei, sondern das Problem eher darin sehe, dass es unserer Zeit vor allem am Anspruch in Zusammenhängen und eigenständig zu denken mangelt, sowie zu analysieren und mündig zu urteilen. Dazu gehört allerdings auch Wissen und Interesse in die Tiefe und Breite…
https://www.heise.de/tp/artikel/37/37922/1.html Teil 1
https://www.heise.de/tp/artikel/37/37923/1.html Teil 2

Perlen vom 19.10.2012

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf: https://www.spiegel.de/politik/ausland/spaniens-polizeichef-will-bilder-von-polizei-pruegel-verbieten-a-862252.html

https://www.youtube.com/watch?v=Kkrx42s4Qbc&feature=youtu.be&a Wenn Spanien das durchdrückt, wird das scheibchenweise in ganz Europa Nachahmer finden.  (Lilly H.)

Das moderne Opium für’s Volk ist der Konsum, der längst den Platz der Religiosität (Stichwort Markenreligion) eingenommen hat, ein Lieblings-Blog der sich kritisch und kreativ damit auseinenandersetzt ist konsumpf.de (immer lesenswert). Heute mit einem Beitrag zum Medienkonsum und den abartigen Castingshows und ihren (normierenden und abrichtenden) Folgen. Castingshows wiederholen und verstärken in meinen Augen (SR) das gesellschaftliche Klima der Konkurrenz und kommen öffentlichen Mobbingveranstaltungen sehr nah, hier wird vorgemacht, was in Kinderzimmern, Schulen, auf der Strasse und an den Arbeitsplätzen nachgemacht wird.

Das immer noch lesenwerte Buch von Sloterdijk „Kritik der zynischen Vernunft“ wird hier ein wenig von Sjoerd van Tuinen vorgestellt. In seinem Werk unterscheidete Sloterdijk den Zynismus der Herrschenden, der sich auch in ihrem Zynischen Lachen ausdrückt, von der Satire der „Beherrschten“, die aber zwei Seiten einer Medaille sind…

Log In  ZDF nachgucken Gerald Hüther, Mrs. Sarrazin im Gespräch

Perlen vom 16.10.12

So sieht’s aus…So sieht's aus

Die Initiative „Schule im Aufbruch“ (u.a. Prof. Gerald Hüther) fordert und fördert eine Bildungsrevolution von unten.
„’Jede Art von Verunsicherung, von Angst und Druck erzeugt in ihrem Gehirn eine sich ausbreitende Unruhe und Erregung.‘ Um effektiv zu lernen, müssen Kinder Spaß daran haben – diese Binsenweisheit wird durch die Hirnforschung bestätigt. Nur wie setzt man das um?“ https://www.cicero.de/salon/die-bildungsrevolution-von-unten/52019
Alternative (Privat)schulen sind sicher nicht die Lösung, aber eine Möglichkeit voranzugehen.

Change.org weist auf ihre Petition hin, die sich gegen Ausnahmen für Grossverbraucher bei der Ökoumlage auf Energie richtet – die Mehrkosten zahlt natürlich der Verbraucher. Wobei sich bereits 600.000 Haushalte in Deutschland Energie überhaupt nicht mehr leisten können…