Sans, Souci.

Wir treffen uns Bahnhof Wannsee.
Gottt sitzt schon im Zug –
im zweiten Wagen oben.
Die Bahn bringt uns direkt zur Station Sanssouci.

Noch ist der Park leer, die Wege nass,
die Schatten lang und tief.
Verliere eine Wette, wer Bauherr des neuen Palais ist.
Dort gefallen mir am besten die Kandelaber mit ihren Allegorien.

Wir spazieren zum botanischen Garten,
dann am chinesischen Teehaus vorbei zu den römischen Bädern
mit dem wunderbaren Herkules.
Dann ergattern wir im Park-Café „Eden“
Liegestühle in der Sonne.

Als der Himmel sich bedeckt, flanieren wir zu den Terassen
und dem schönen Skulpturenrondell am Schloß „Sans, Soucis“.
Wir erkennen Diana, Apoll, Merkur, Mars, Venus, Ceres und Zeus.
Wir gucken bei den kartoffelbelegten Gräbern Friedrichs
und seiner Hunde und bei dem betenden Knaben vorbei.

Dann sehen wir uns den holländischen Garten
und die Kirche im italienischen Stil an
und beschliessen unseren Spaziergang am Terrcotta Tor,
bevor wir durch die Potsdamer Innenstadt
und am Marstall entlang zum Bahnhof gehen

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