Gibt es noch „Hexenprozesse“? Mobbing, Intriganz

So im Nachgang bin ich schon schockiert, wie mit mir umgesprungen wurde.

Was sind das für Chefs, die zulassen, dass einer Frau einige Tage vor ihrem 60. Geburtstag der Stuhl vor die Tür gestellt wird – kurz vor Abschluß der Probezeit –, weil andere Mitarbeiter ihre Vorgängerin zurückhaben wollen, die das Unternehmen verlassen hat, weil sie nicht mehr dort arbeiten wollte und diese es sich plötzlich anders überlegt hat? Wieso läßt der sich das bieten?

Ich hatte von Anfang an mit offenen Karten gespielt und schon im Einstellungsgespräch erzählt, daß ich einen Behindertenstatus von 60% habe. Trotzdem habe ich die gleiche Leistung, wie meine junge Kollegin (die das Unternehmen leider Richtung Sorbonne verläßt) abgeliefert. Zwischen 0,67% (in den Ferien) und 0,89% vom Gesamtumsatz täglich, außer sonnabends, der Tag an dem Berufstätige für die Woche einkaufen. Es ist eine richtige Sauerei, dass das Verhalten dieser „Menschen“ zum Erfolg führte. Ein Unding. Soviel zur sozialen Verantwortung von Unternehmern.

Nicht anders wurde mit den sogenannten „Hexen“ verfahren. Sie wurden auf den Scheiterhaufen gesetzt, weil sie irgendwem im Weg waren.

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