Geduld

– ich habe keine mehr, doch ringe ich sie mir täglich ab. Das ist natürlich gefährlich, denn irgendwo muß die Wut ja hin und da heißt es aufpassen, dass man nicht Schwächere verletzt. Ich mildere den Zorn mit sanften Bildern und körperlicher Ertüchtigung bis zur Erschöpfung und Schmerz. Und ich weiß, damit trage ich zur ohnehin fragilen Stabilität bei, doch eine Genugtuung ist mir das nicht, obwohl ich Familie habe.

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