Fundstücke | Nacht und Tag

Nachts, wenn ich träume,
bist Du noch da.
Dann sprechen wir über all das,
was noch zu sagen war.

Es steht dann nichts
zwischen Dir und mir,
ganz so wie einst –
nicht mal eins Deiner
dünnen Blättchen Zigarettenpapier.

Am Morgen darauf verfasse ich Zeilen
aus holprigen, aber liebevollen und zärtlichen Reimen.
Ich blicke suchend in das frühe Licht vorm Fenster
und möchte meine Gefühle leise und sachte betrachten,
sie zugleich ergreifen und in einem leisen Strom
aus Tränen wegfliessen lassen.

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