128 | Einsam

Einsam wandere ich Tag um Tag,
seitdem ich Dich verloren hab‘.
Auf meinem Weg stolpere ich voran
und komme nicht mehr zuhause an.

Es geht ein frostiger Wind,
seitdem wir auseinander gegangen sind.
Die Welt ist mir ein wüster Ort,
so leichtfertig gingst Du von mir fort.

Ich steh im Schatten,
die Böen rupfen an Kleid und Haar.
Weiß färbt die Asche Jahr für Jahr
mein Haupt.
Ich beuge das Schicksal nicht,
es bleibt mein Los,
dass Du in eine andere Richtung schaust.

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