Da tanzt der Bär – Freitagabend im Februar in Friedenau


Wir drei gehen nach absolviertem, sehens- und hörenswerten Kulturprogramm (u.a. mit featured amazing maze Artist Mathias Wildenbruch, Moderation Wolfgang Weber) in der Hauptstrasse in Friedenau noch auf ein Bier in eine schöne, gekonnt geliftete Eckkneipe mit schniekem Kaminofen – Rauchen erlaubt im Sponholz. Angesichts des aktuellen republikanischen Materialbeschaffungsproblems der Bundeswehr über die Socke bis zum U-Boot, gelangen wir, nach einer Stippvisite in der Metaphysik, zu der Frage, wie sich die britischen Grenadiere eigentlich das Material für und ihre Bärenfellmützen organisieren, selbstverständlich nicht ohne die müden Pandas im berliner Zoo zu streifen. Christian, http://www.kuhlewampe.net/, möchte uns mit dem aufgebundenen Bären unterhalten, zu diesem Behuf gäbe es eine Bärenzucht im Tower und empfiehlt bei Wikipedia nachzulesen und tatsächlich es ist fast wahr:

„Ausstellungsgebäude

Menagerie (1235 bis 1835)

Ausstellung zur Menagerie im Tower (2012)

Vom Jahre 1235 bis zum Oktober 1835 beherbergte der Tower of London eine Menagerie von Wildtieren. Dabei handelte es sich überwiegend um Großkatzen und Bären; zu den dort gehaltenen Tieren zählten aber auch beispielsweise Elefanten, Affen, Nashörner und Adler.

Die Tradition der Tierhaltung im Tower geht auf Heinrich III. zurück, der anlässlich der Verheiratung seiner Schwester Isabella mit Kaiser Friedrich II. von seinem Schwager drei Löwen zum Geschenk erhielt. Die drei Großkatzen, die im von Henry III. gerade erweiterten Tower untergebracht wurden, überlebten nicht lange. 1252 beherbergte der Tower einen Bären von heller Fellfarbe, diesmal ein Geschenk des norwegischen Königs an Henry III. Die Nachfolger von Henry III. setzten die Tradition der Tierhaltung im Tower fort. Traditioneller Bestandteil der Menagerie waren Löwen.

Ab 1420 konnten die Tiere der Menagerie im Tower gegen Zahlung eines Eintrittsgeldes besichtigt werden. Das zunehmende Interesse an Naturwissenschaften ab dem 18. Jahrhundert wirkte sich auf die Tierhaltung aus: Die Käfige wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts modernisiert. Sie konnten jetzt beheizt werden.[51]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts ging das Interesse des Publikums an den Tieren in der Towermenagerie allmählich zurück. Die Anzahl der in der Menagerie gehaltenen Tiere und Tierarten nahm stetig ab, bis die Krone 1822 als ersten erfahrenen Tierwärter Alfred Cops einstellte. Er fand nur noch einen Elefanten, einige wenige Vögel sowie den ersten in Großbritannien gezeigten Grizzly als Bestandteil der königlichen Menagerie vor.[52] Mit Unterstützung Georg IV. begann er die Menagerie umzubauen und um eine große Anzahl neuer Tierarten zu erweitern. 1829 waren neben den obligatorischen Löwen, Tiger und Bären unter anderem ein Ozelot, Gepard, Karakal, verschieden Hyänen, Zebras, Lamas, Papageien, eine Anakonda und Klapperschlangen zu sehen.[53] Die erneute Blüte der Towermenagerie währte jedoch nur sehr kurz. Nachdem der London Zoo eröffnet wurde, wurden die Tiere dem Zoo übereignet.“ Wikipedia

Übrigens warf das Kulturpogramm im Lesungsteil die Frage für mich auf, ob Poeten prinzipiell – mindestens leicht – lispeln.

Bald von Kunst Welten: 02.03. – Vorstellung der neuen Ausgabe Innen Welten und 08.03.19 zum nächsten Mal Künstlerbühne

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