Fragestellungen.

Was soll ich wollen? Ist der Woyzeck Georg Büchners Alter Ego? Die Alten sitzen auf dem Berg und fordern: „Du mußt dir was ausdenken.“ Da macht das Wollen schon keine Freude mehr, besonders, wenn das Ausgedachte jüngst in den Abfluß gegurgelt ist. Was hält denn der Kritik der Verwöhnten stand? Die bessere Hälfte residiert jetzt in Sanssouci und hält sich die Gönnerschaft zugute.
Ich denke mir jetzt mal was aus. Wird ja auch langsam Zeit.
Überhaupt – die Stakeholder haben ganz schön vorgelegt.
Was soll werden, wenn andere prinzipiell dagegen wetten?

„Alt werden ist nichts für Feiglinge“, sprach Mae West

Platon für Fortgeschrittene. Witz Nr. 7546.

Seit ich ein gewisses Alter erreicht habe, habe ich mich auf die Socken gemacht, zu verstehen, worüber Erwachsene eigentlich lachen. Ich bin froh in der Partei Helmut Schmidts angekommen zu sein. Und ich vermisse eine gewisse Doris Hatje geborene Hüschens, Philosophin und meine heldenhafte Mutter. Wir hätten heutzutage viel Freude aneinander.

Heute in „Philosophie“ auf g+ – Das ausgedachte Leben im Imperium des Schönen

Ich lege diese Besprechung einer Inszenierung in Stuttgart von Christof Zimmermann auf g+ in „Philosophie“ ans Herz:

Das ausgedachte Leben im Imperium des Schönen

Wenn der Denker forscht, dann sollte er sicherlich bei der Deutung seiner Erfahrungen auch an der jeweiligen Materie bleiben und nicht zu distanziert interpretieren oder auch einfach die eigenen Perspektiven und Bilder keines Falls aus romantischen Gründen produktiv, beziehungsweise aus kulturimperialistischem Ansinnen einfach schön reden.

Die persönliche Berührung und das Gefühl sind es, die wir aufgehört haben in den Begriff des Denkens einzuschließen. Weiterlesen