Bücher sind ein Geschäft!?

Mein Gedichtband „Prolog“ wird nun schon antiquarisch gehandelt – seltsam – für 20,49 plus 3 Euro Versandkosten. Mit Widmung.
Wahrscheinlich bin ich eitel, aber ich stolpere drüber, denn meine Marge für alle drei Buchtitel aus der Edition Dorettes seit 01/2022 – waren insgesamt 23,49 € – natürlich habe ich ein Vielfaches investiert – zum Beispiel für die Software mit der ich die Druckblöcke und Grafiken erarbeitet habe. Auch der Auftrag an BoD hat Geld gekostet, sowie der Druck der Bücher und ihre Fertigung.

Mhm – ich glaube, ich bin ein Idiot und eine grottenschlechte Geschäftsfrau. Andererseits nehme ich es mal als Kompliment. Es scheint ja zumindest für andere einen Wert zu haben, was ich da gemacht habe.
Vielleicht sollte ich es selbst kaufen, um zu sehen, wer es verkauft, eh, hoppla ich sehe gerade – gespendet hat – an den https://buechertisch.org/.
Absurd das Ganze…
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Sabine-Simmin-Rahe+Prolog-Alltagslyrik/id/A02AuTz801ZZr

Ein taufrisches Exemplar kostet übrigens 25,99 € inkl. Versandkosten, darin enthalten ist ein geringer Betrag für die Urheberin (Autorin, Grafikerin, Herausgeberin) des Buches und sie schreibt der edlen Käufer*in auch gerne eine persönliche Widmung reinhttps://www.bod.de/buchshop/prolog-sabine-simmin-rahe-9783755756330

9 Gedanken zu „Bücher sind ein Geschäft!?

    • Sollte ich vielleicht, aber ich wundere mich eben… Ein Buch kostet mich einiges und andere machen damit ein Geschäft, das ist seltsam. – Ansonsten bin auch schon wieder anderswo: Am Montag erscheint das 5. Buch in der Edition Dorettes. Bin stolz, wie Bolle.

  1. Also, um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja!

    Ich hoffe doch du willst den mittelalterlich verzopften deutschen Buchhandel nicht reformieren oder gar abschaffen! Fahr lieber nach Frankfurt am Main zur Buchmesse und huldige seinem Kult! Oder tritt wenigstens dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels bei! Tsss!

  2. Wie ich bereits sagte: Es ist ein Geschäft! Wenn Du in die Zunft, Gilde, Innung oder sowas aufgenommen werden willst, dann sollte das dieselbe reich machen! Diese Leute haben ihr Geschäft damit also schonmal verstanden.

    Aber zur Frankfurter Buchmesse kannst Du auch so fahren.

    Eigentlich wäre es doch auch eine gute idee, die Bahncard zur Voraussetzung zum DB-fahren zu machen. Den Bonus kann man streichen und den Preis gleich mal verzehnfachen. Superidee!

    Und du nimmst ja noch nichtmal Eintritt für deine Buchvorstellungen! Den würd ich kassieren und zur Berechtigung überhaupt zahlen zu dürfen braucht es eine Lyrikcard, Preis pro Jahr im Abo nur 180 €. Zu zahlen von allen Teilnehmern, selbstverständlich auch den Autoren!

  3. Früher nannte sich sowas Druckkostenzuschuß aber heute würde ich es anders nennen, wie wärs mit „Excelsior Autoren Premium Verlagsmitgliedschaft“? Erstmal die Autoren flöhen! Dann bei der Veranstaltung abkassieren, schön eigene Getränke und Kuchen verkaufen und wer ein Buch will kauft bitte erstmal die Lyrikcard, klar? Belegexemplare sind gestorben! Ich hab noch haufenweise Abzockeinfälle, aber als erstes mußt Du mal umschalten: Du zockst ab, nicht die anderen dich! Du hast da die falsche Einstellung.

  4. Frag nicht, wo du Geld zahlen kannst, sondern frage, wo dir Leute Geld zahlen können! Wenn du Geld zahlst, dann muß sich das in einem sicheren Gewinn auszahlen! Denn Bücher sind ein Geschäft!

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