98 | Reise

Ich atme ein. Ich atme aus.

Und gleite von Minute zu Minute.

Ich bin auf meiner Wanderung ganz zuhaus,

auch wenn ich nach anderen Wanderern rufe.



Ich kenne die Stille 

und das Zirpen einer Grille

vorm Gewittersturm

und wenn er abebbt,
frohe, frische, feuchte Kühle.



Ich sing mein Lied,

sehe zu, wie Tag um Tag vergeht.

Auch wenn der Wind sich häufig dreht,
erklimme ich Schwelle um Schwelle.

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