87 | August

Bald schon nimmt das Jahr seinen Lauf
und die Nebel und Fröste essen den Sommer auf.
Bald schon vergehen die Blüten
und aus dem grauen Himmel
senken sich Schneesterne herab.

Abends verklingt ja jetzt der Tag
bereits um Viertel nach Acht
und auf die laute Sommerfülle
folgt in wenigen Wochen des Winters Stille.

Die Höhe der Hitze ist überschritten.
Noch ranken an Zäunen duftende Wicken.
So kränzt sich das Leben,
um sich bald schon wieder schlafen zu legen.

Dann werden auch unsere Herzen wieder ruhn
– nur gemächlich der Zeit beim Verstreichen zusehn.
Dann haben wir Muße Vergangenes zu sichten
und daraus neue Lieder zu dichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*