83 | Dein Schicksal

Die Welt ist mir ganz einerlei
– einzig Dein Schicksal
rühret mich noch.
Ein anderer Kerl hat
mir das Herz gebrochen.

Da hat sich trübseliger Kummer
mir in meinen Weg gestellt.
Doch denke ich an Deine Lippen – zart,
hab ich was, das mich
wieder fröhlich macht.

Drum sei Dein Pfad
von Güte und Glück beschienen,
wenn auch Deine lieben Wangen
auf fernen Kissen liegen.

So wünsche ich Dir nun,
Du mögest friedlich von
Deinen Wanderungen ruhn,
um dann munter und in aller Frische
zu mir zurückzulenken – Deine Schritte.

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