76 | liebgewonnen

Mich umfängt liebgewonnene Stille.
Voller Erwartungen treibe ich auf das Ende
der langen Sommertage zu.
Wohlvertraut das dunkle Schweigen.

Was ich zu sagen hätte,
bleibt ungesagt.
Es gibt nichts,
an das ich angebunden wäre.

Unbeweglich verharre
ich auf einem Punkt.
Welche Treue würde
meine Narben tilgen?

Und kein Laut dringt
aus meiner Brust.
So soll’s bleiben
und “vergessen sein”
ist Lust.

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