75 | Schranken

Wenn die Schranken fielen

und wir arglos spielten,

könnten wir vielleicht glücklich sein
und uns sonnen in des anderen Schein.

Doch die Grenzen halten

und so bleibt alles beim Alten

und kein Glanz bricht
in unsere Tage hinein.


Unsere Gemüter bleiben unbewegt und starr,

wie Berge aus grauem Granitfelsstein.


So bedrückt und beschwert streift kein Licht
unsere Augen in der Dunkelheit.


Wir starren angestrengt hinein

und suchen nach etwas Sicht,
doch die finden wir

in der unbewegten Finsternis nicht.

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