67 | Warten



Der Herbst ist da,

also auf den Frühling warten.

So wie die Bäume 

durch den Winter schlafen.

Du weilst in der Ferne,

ich betäube meine Lust,

denn nur nach Dir sehne

ich mich gerne

und will nur Deine Hand

an meinem Fuß.



Ich laß den Regen

auf der Kopfhaut kitzeln

und denk mir,
dass es Deine Fingerspitzen sind.


Der Wind darf mich streicheln,

als ob Du mit sensiblen Küssen

bedeckst mein hungerndes Gesicht.

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