51 | Dichterland

Die Tage strahlten im gleissenden Licht.
Besungen waren Deine Locken in jedem Liebesgedicht.
Voll Hoffnung brachen die Morgen an.
Es gingen die Stunden mit Sehnsucht voran.

Du tauchtest in die Schluchten der Häuser hinab.
Dich verschluckte das Schweigen der finsteren Nacht.
Es blieben die Schatten des Mondenscheins.
Ob Licht oder Dunkel – alles ward einerlei.

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