45 | Stern

Ich hörte auf die Worte Deiner glimmenden Blicke.
Heute erscheinen sie mir dunkel und rätselhaft.
Ich wiegte mich mit Dir im Takt einiger Tanzschritte.
Du hast mein Leben mit schillernden Träumen versüßt.

Auf uns schneiten die weissen Schneesterne
und regnete der Blütenschaum.
Heute weilst Du in der unbekannten Ferne.
Deine Spuren verwischt der Meeressaum.

Kommen auch neue Sommertage,
malt auch der Himmel Regenbogen in den Wolkendunst
– Du bleibst die liebste Melodie
in meinem Erinnerungsschatzkasten,
– der hellste Stern, der in meinem Universum prangt.

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