30 | Barbar

Die Zeichen der Zivilsation
sind an Dir vorbeigestrichen.
Du wirfst Dich in den Staub.
Im Schmutz sind all die
guten Geister zurückgewichen.
Rasiert hast Du Dein Haupt.

In Trance und Raserei gefangen.
Trübe der Blick und glasig Dein Aug‘.
Erschöpft vom Tanz bist Du
in die Gosse gesunken.

Es hellt kein Leuchten
Deinen Schein auf.
Als magerer Schatten Deiner selbst,
hat man Dich am Weg gefunden.

Kein Licht erleuchtet Deinen Pfad.
Hast Finsternis und kalten Hauch gefunden,
doch nichts, was Dein Leid in der Sonne schmilzt
– nur Frost und Nacht, die auf Dich fällt.

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