26 | Worte

Als Landmarken setze ich Worte in die Ebene.
Wie der Hoffnung Morgenröte schöpfe ich Lieder.
Wie der lauen Nächte Nachtigallengesang
sende ich Töne, damit ich an Dein Ohr gelang.

Du nährtest mich mit Deiner Liebe,
gabst mir Kraft mit Deines Kusses Zaubertrank.
Doch seit wir darauf so bald schon Abschied nahmen,
dunkeln winterstill die Tage
und das Dasein wird mir wieder lang.

Frost hat mein warmes Herz ergriffen
und der Himmel regnet graue Asche
und das Eis folgt auf die Glut.
Schliesslich gerinnt mein dunkelrotes Blut
zu Eisen und in die Erinnerung gefriert jener schöne Kuß.

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