25 | Dank


Ich lobe den Tag,
an dem der Kosmos
Dir Dein Leben gab.
Du füllst es schön.

Ich danke Dir,
dass Du so unverwandt und grad
in den Spiegelsee meiner Augen sahst.
Du gelangtest hinab 
bis auf den Grund.

Ich preise Deinen
tastend warmen Mund,
der mir zu trinken gab,
als mein Herzensbrunnen
fast verdorrte.
Er ist seither eine freigelegte Quelle,
die purpurn strömt und sprudelt.

Ich besinge Deine zärtlich greifende Hand,
die ein seidenfeines Band
zwischen uns gespannt hat,
das das Da bis zum Jetzt verbindet.
Es gab mir Sinn durch die Sinne.

Ich zupfe aus den Saiten
der Wortharfe perlende Töne,
das Beben nachzumalen,
das Dein Lächeln in mir auslöste.
Dein Strahlen leuchtet brillant,
wie die Tautropfen 
in der Morgensonne
auf duftenden Rosen.

Ich tanze für Dich
und nehme den Wind in den Arm,
der Deinen feinen Geruch zu mir getragen hat.
Er blies mir die steten Gedanken an Dein Los,
wie flatternde, schimmernde Fahnen heran.

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