Von der Faulheit, Trägheit, Muße

Manche/r mag sich die Frage stellen, woher die negative Bewertung der Faulheit rührt oder dieser Bewertung genau widersprechen. Über die kulturgeschichtliche Entwicklung dieser Bewertungen und ob Faulheit in mangelnder Motivation begründet ist und woraus diese sich wieder begründet oder die Faulheit gar als Mittel des Widerstands eingesetzt werden kann, berichtet der Eintrag bei Wikipedia recht Lesenswertes: https://de.wikipedia.org/wiki/Faulheit
Was meint Ihr: Gibt es ein „Recht auf Faulheit“? Gar ein Bedürfnis danach? Oder ist sie eine Todsünde?
Ich behaupte, es sollte das Recht auf Faulheit ebenso geben, wie das Recht auf Arbeit. Das ist für mich kein Widerspruch.

Dünkel und Arroganz gegenüber Armen hinterfragt…

…der Artikel: Arm, aber stark von Özlem Topcu in der Zeit-online, den LH hier vor einiger Zeit vorstellte: „Sie trinken zu viel, arbeiten zu wenig und lassen sich dabei von RTL2 filmen – so denkt die Mittelschicht über die Unterschicht. Dabei könnte sie von ihr einiges lernen.“ Frau Topcus Artikel ist eine echte Perle des Journalismus und deshalb soll auch weiterhin hier auf ihn hingewiesen werden.

Landnahme in Afrika, wie die Bevölkerung enteignet wird

Diese Dokumentation mit dem Titel „Ausverkauf in Afrika“ ist sehr sehenswert und hier in der Mediathek, des ZDF nachzusehen. Besonders beeindruckend sind die Bauern selbst, die von der Enteignung bedroht sind und sich gegen den Ausverkauf wehren. Es läßt sich kritisch fragen, was denn Armut eigentlich ist. Die kleinen Farmer wissen zu einem grossen Teil genau, dass sie nicht arm sind, nur weil sie wenig Geld besitzen. Ihr Land stellt einen viel grösseren Wert dar, als wenn sie es gegen Geld eintauschen und in Abhängigkeit geraten.