19 | Im Dunst

Gnädig umwölkt milchweisser Nebel
den düsteren Pfad;
der eben bitter vor mir lag.
Was grell und laut
wird aufgelöst und silbrig
im Dunst gemildert.
Magisch zart erscheint mir Dein Gesicht
im gestreuten Licht.
Die Flammen Deiner Locken
züngeln rot im hellen Batist
der seideweichen Schleier.
Ich atme sacht,
um Dein Bild nicht zu vertreiben.

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