188 | zartbitter

Zartbitter sind die Erinnerungen
– Dein strahlendes Haupt schon fast
in des Vergessens Dunkelheit versunken.

Hätt‘ ich nicht die drei Bilder von Dir,
– wer glaubte mir?

Ich selber nicht.
So hol‘ ich Dich
mit einem Blick
auf sie zurück.

Schäle Dich aus Schemen.
Stäube Puder aus Zucker
über ein Herz in Wunden
und träum‘, Dein Atem
in mein Ohr, liess
seine Kränkung
wieder ganz gesunden.

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