186 | Auf dem Weg

Ich war auf dem Weg
und begleitete Dich ein Stück.
Wir hakten beieinander
die kleinen Finger ein.

Der Wind hat geweht
– da auf unserem Weg
gepflastert mit Stein.

Deine Hand war so dürr
und eisig kalt
auf unserem Weg
an jenem Septembertag.

Trotzdem hat mein Herz gehüpft,
als Du neben mir schrittst
auf dem steinernen Weg,
der im Nachmittagsschatten vor uns lag.

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