157 | Himmel in Mausgrau

Kringle mich in die kürzer werdenden Tage.
Heimelig vertraut der Himmel in Mausgrau.
Melodisch tröpfeln –
gleichmässig auf die Fensterbleche pochend
– Regentropfen.
Voller Sehnsucht brennt die Haut.

Muß ein Fels sein, ein Heimathafen
und bin nur ein dürrer, morscher Zweig.
Trotzdem schweige ich und halte Ausschau,
denn wer weiss, ob nicht eines Tages
Dein Schiff mich doch erreicht.

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