155 | Ich liess‘ Dich ruhen

Du bist so unendlich müde vom Leben.
In Deinen Augen stehen Tränen.
Könnte ich Dir in Deine Träume folgen,
ich liesse Dich ruhen.

Doch es beunruhigt mich,
dass Du fast nur noch ein
Schatten Deiner selbst bist,
dem ich – augesperrt – in den Schlaf nachblick‘.

Könnte ich Dir doch helfen zu genesen,
das Haar und die Gefühle Dir entwirren,
Dich mit geschlagenem Rahm und Liebe nähren
und Dir den Knoten im Magen lösen.

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