142 | Stummheit

Ein Schmerz so scharf,
wie eines Schwertes Klinge,
trennt uns und macht uns stumm.
Die holpernden Scherze schmecken schal.
Wir sehen uns verstohlen nach einander um.

Den suchenden Blicken weichen wir aus.
Verlegen starren wir aneinander vorbei.
Möchten dem anderen vertrauen
und füllen mit sprechender Wortlosigkeit
die Kluft von Zeit und Raum.

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