129 | Frost

Morgens liegt eine dünne Eiskruste auf den Pfützen
und über dem Hügel dämmert das Morgengrau am Himmel.
Zur Arbeit sind es vier Blocks weiter.
Der kalte Fahrtwind treibt Tränen über die Wangen.

Die Halle ist hell und warm.
Alle grüssen sich,
freundlich werden ein paar Worte gewechselt,
gescherzt und geneckt.

Dann geht’s hinaus in den Wintertag
auf einem schweren, kippeligen Rad.
Eilig voran, treppab, treppauf.
Auf dem Weg – ein rotwangiges Kind, das freudig staunt.

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