123 | Splitter

Dein Porzellan zerschlagen,
bitter das errungene Brot,
Dein Bündel dürftig,
Dein Haupt auf Stein gebettet.
Die Welt mitleidlos und roh.

Die Glücklicheren kleben Oblaten
in Poesiealben und tragen
volle Taschen in ihr Heim.
Ihre Finger behandschuht
und Ihre Mäntel warm.

Du aber ziehst einsam
in den Winter voran.
Man schweigt und
sieht an Dir vorbei,
denn der Herren Knechte
sind ihnen einerlei.

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