120 | Brüder und Schwestern

Frohen Sinnes schreiten die Figuren
durch ein malerisches Panorama.
Hier sinken Schneeflocken,
dort buntes Herbstlaub
und das Publikum ist sich selbst genug.

Ein Wald versinkt im Nebel.
Da nimmt der Einsame Zuflucht.
Die Glocken bimmeln heiter
und wir gehen einfach weiter
bei Bratwurst und bei Bier.

Es klingen wieder volkstümliche Lieder
und Menschen haben Sehnsucht
nach unverdorbenem Genuß.
Wozu noch still gedenken,
wie andere einst erstickten
am deutschen Gruß.

 

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