106 – Sternenhimmel

Wir navigieren einsam durch das Dunkel der Nacht.
Unser Weg ist vom silbernen Leuchten der Sterne
und der Mondsichel beschienen.
Ein milchiger Schleier liegt über den Wiesen
am murmelnden Bach.

Wir trinken durstig den Tau
unter dem sich die Halme biegen.
Am Tag strahlt auf uns die Sonne herab.
Der Weg zum Horizont schlängelt sich zu unseren Füßen.

Es drängt uns kein Tagwerk.
Es ist schon zu viel getan.
Wir ziehen mit den Wolken voran.
Wie sie die Pflanzen begießen,
werden wir das, was uns begegnet, begrüßen.

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