104 | Laß mich vergessen

Laß mich an Deiner Seite vergessen,
dass nichts hinreicht.
Ich möchte mein Gesicht
in Deinen Armen vor dem Antlitz
der Sonne verbergen.

Wecke die blauschwarz gefiederten Vögel
der Nachtstunden und geniess’ den rubinroten Trunk
in Deinem zarten Schlund.
Lies’ meine Küsse auf mit Deinem Mund.

Das Meer wiegt uns in seinen salzigen Wellen.
Der Sichelmond sieht zu
und stichelt Sternenpunkte in den Himmel.
Laß mich vergessen, was ich doch nicht ändern kann.
Sing’ mir ein Lied.

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