Vom Vertrauten zum Vertrauen.

Es liegt ein Trost darin,
Wege tausendmal zu gehen.

Es liegt ein Trost darin,
uns altern zu sehen.

Kein Sirenengesang hat solchen Klang,
wie Dein ruhiger Atem,
wenn Du neben mir ruhst.

Wir waren noch Kinder, da schlug das Leben uns tiefe Wunden.
Wir blieben bedeckt von den eitrigen Schrunden.
Als sie aufbrachen haben wir das samtseidene Band zwischen uns erneut aufgebunden.

Wieder haben wir uns voneinander losgerissen.
Die Schmerzen lassen uns nicht in Ruh
und lassen keine Innigkeit zwischen uns zu.

Es liegt ein Trost darin,
Wege tausendmal zu gehen.

Es liegt ein Trost darin,
mich altern zu sehen.

Es liegt ein Trost darin,
mich selbst zu verstehen.

Es liegt ein Trost darin,
unser Kind manchmal in den Arm zu nehmen.

Die Erde wird sich noch abermillionenmal um die Sonne drehen.

Es bleibt der Trost,
Wege tausendmal zu gehen.

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