08.08.2015 – Perlen des Tages

Patrick Spät über das Recht und den Nutzen der Faulheit: www.zeit.de/karriere/2015-07/faulheit-recht-leistungszwang/

Unbedingt lesenswert Arno Gruen über die konstruktive Kraft, der dem Menschen angeborenen Fähigkeit zur Empathie, danke an Svenja S. http://www.deutschlandradiokultur.de/der-empathische-mensch-kann-kriege-verhindern.954.de.html

Ebenfalls nicht verpassen den Blog von Leon Lesch, der auf meinen Beitrag über den „Betonklotz“ sehr nett reagiert hat. Später mehr dazu. Er schreibt sehr originell und liebenswert – auch Geschichte(n) aus dem Crellekiez, der Umgebung und der weiten Welt https://leonesch.wordpress.com

Fehmi Alagün, ein hochbegabtes Multitalent. Er fotografiert wunderbar…

und für Music-Lover und Tanzfaszinierte ebenfalls unbedingt sehenswert, diese Dokumentation „Latcho Drom – gute Reise
http://www.veoh.com/watch/v630488799aG95g7

Und hier zwei Arbeiten von Ai Weiwei
Moon zusammen mit Olafur Eliason
passend zu seiner Aussage „Das Netz ist meine Nation“
https://scontent.cdninstagram.com/hphotos-xaf1/t51.2885-15/e15/11357416_460127570820750_1175674324_n.jpg
Willkomen in Berlin Ai Weiwei.

„Caravan of Love“-Projekt und die „Tribute to Nelson Mandela“- Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin im YAAM

Liebe Blog-Leser_innen, am 05. Dezember 2014 wird in Berlin zum ersten Todestag von Nelson Mandela eine Gedenkveranstaltung stattfinden, die auch an die Ubuntu-Philosophie erinnert. Ihr seid eingeladen, die Veranstaltung, die mit Kameras aufgezeichnet wird, zu unterstützen. Auch die Nelson Mandela Schule in Berlin wird einbezogen sein: http://www.sisberlin.de/de/ueber-die-nms.html

Eine Möglichkeit sich zu beteiligen, wird das
soziale Kunstwerk „Caravan-of Love“ werden:

Caravan of Love – Projekt

Am 5. Dezember 2014 jährt sich der Todestag von Nelson Mandela zum ersten Mal. Wir (Künstler und Musiker) wollen an ihn und das Konzept von Ubuntu erinnern. Ein Beitrag wird das „Caravan of Love“-Projekt sein – das ein soziales Kunstwerk wird und
auf virale Verbreitung setzt.
Die Idee des „Caravan of Love“-Projekts:
Jede/r kann mitmachen, weltweit, egal, welcher Weltanschauung, Religion, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechtes, welcher Nationalität welchen Alters er/sie ist, – allein oder mit Euren Freunden, Familien, Schulklassen, Kitagruppen, Studentenkreisen, aus dem Altersheim heraus oder in einer Flüchtlingsinitiative.

So geht es: Auf diesem Blatt (Donwload: caravan_of_love.pdf) findet Ihr die Vorlage für ein Herz. Ihr könnt es audrucken und nach Euren Vorstellungen gestalten (bitte Vorder- und Rückseite) oder als Schablone benutzen, um es auf ein Material Eurer Wahl: Stoff, Holz, Metall, Filz – was immer Ihr möchtet – zu übertragen und dieses dann weiter zu gestalten. Ihr könnt darauf auch Euren Namen hinterlassen und/oder einen Wunsch.
Dann sendet mir, bitte, Eure gestalteten Herzen per Post bis zum 28.11.2014 an:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, 10829 Berlin, Germany.

Ich habe dann noch eine Woche Zeit, die Herzen zu einer „Caravan of Love“ zusammenzufügen, bevor sie bei der Nelson-Mandela-Tribute-Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin (die Veranstaltung mit Kameras wird aufgezeichnet) präsentiert werden. Über den Fortschritt des Projektes könnt Ihr Euch hier an dieser Stelle informieren.

Vielen Dank für Eure Unterstützung,
Sabine Rahe
ps: Verbreitet diese Einladung bitte weiter und helft mir mit der Übersetzungen in weitere Sprachen.



english version (thanks to LH for translation):

Caravan Of Love – Project

On 5 December 2014 it will be the first death anniversary of Nelson Mandela.
We (artists an musicians) want to remember on him and the concept of „Ubuntu“.

A contribution will be the „caravan of love“ project, which is supposed to be a social work of art and relies on viral dissemination.

The idea: everybody worldwide can take part on it, no matter of which ideology, religion, race, sex, nationality or age, no matter if alone or together with friends, your family or other social groups.

How it works:
Here you´ll find a craft template of a heart for download: caravan_of_love_en.pdf. You can print and customize it according to your ideas (please front and back!) or you´ll use it as a template for any kind of other materials you like (dressing material, wood , metal, felt), to create it on your own style. You can also leave your name or a wish on it.

Please send your created hearts until the 28th of november 2014:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, D-10829 Berlin, Germany

Then I will have one week left to put all hearts together to a „Caravan of Love“ until it will be presented on the Nelson-Mandela-Tribute-Event on the 5th of december 2014.(The event is going to be monitored on cameras).
You can inform you on the progress here.

Thank you for your support!
Sabine Rahe

PS: please share and spread this invitation and help me with the translation into different languages.

Eilig! Die beantragte Räumung der Flüchtlinge in der Ohlauerstr. – der Sündenfall der Kreuzberger Grünen

Nicht in Italien, Spanien, Griechenland an den EU-Aussengrenzen – hier bei uns!
Leider hilft nun auch nicht mehr der Einsatz von Hans-Christian Ströbele, hier zu vermitteln.
Die Lage hat sich gefährlich und dramatisch zugespitzt.

Geht dort hin und unterstützt die Flüchtlinge!
Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit, Menschlichkeit!!
http://taz.de/Kommentar-Fluechtlingspolitik-Gruene-Berlin/!141559/

http://www.azlyrics.com/lyrics/bobmarley/redemptionsong.html

#Intelligenz, die überschätzte Grösse

Wer in der letzten Woche Scobel auf 3SAT verfolgt hat, der konnte bei den Thesen die Elsbeth Stern zur Bedeutung der Intelligenz vertreten hat und ihren Forderungen, die sie daraus für die Schulbildung ableitete, nur den Kopf schütteln. Erstaunlich war, dass Herr Scobel auch nicht durch gezieltes, kritisches Nachfragen in der Diskussion auffiel. Der Höhepunkt ihrer Thesen war, dass sie sich zu der Aussage verstieg, die Schule müsse den Kindern in erster Linie Rechnen, Lesen und Schreiben beibringen, alles andere sei nicht lebensnotwendig. Allerdings muß ich zu ihrer Verteidigung hinzufügen, dass sie auch forderte, dass auch zu einem selbstständigen, kreativen und kritischschlußfolgerndem Geist erzogen werden solle, bzw. dies mit zur Schulbildung zu gehören habe. Mit ihrer einseitigen Einschätzung zu Bedeutung der Intelligenz als Faktor für ein gelingendes Leben und den Erfolg in und für eine Gesellschaft, steht Frau Stern leider nicht allein da. Dahinter steht ein äußerst verkürztes und technokratisches Bild von Persönlichkeit und gesellschaftlichem Erfolg oder Erfolg in der Gesellschaft und einer Gesellschaft.
Als erstes möchte ich fragen, was ist überhaupt Erfolg? Was ist ein gelungenes Leben? Erfolg kann nur aus der Perspektive der Ziele, des einzelnen oder der Gesellschaft, betrachtet werden. Wenn ich in einer menschlichen Welt leben möchte, in der Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit, gegenseitiger Respekt und Achtung voreinander und der Umwelt und den Mitgeschöpfen verwirklicht sind oder werden sollen, welchen Erfolg sehe ich dann verwirklicht? Bin ich, weil ich vielleicht genau daran leide, dass ich dies so wenig verwirklicht sehe, gescheitert? Wie setzen wir unsere Intelligenz ein, konstruktiv oder destruktiv? Eine solidarische Gesellschaft, die getragen ist von hoher Ethik und frei von Diskriminierung und Ausgrenzung, das wäre ein erstrebenwerter Erfolg, dafür kann sich ein Mensch unter Umständen sein Leben lang einsetzen, ohne sein Ziel zu erreichen, dies für alle Geschöpfe zu verwirklichen. Wäre er dann gescheitert und erfolglos, wenn ihm das in seinem Leben nicht gelänge, er aber in dem Streben nicht nachliesse? Im Allgemeinen gelten Menschen als erfolglos und gescheitert, wenn sie keine Karriere machen. Die Faschisten haben wohlgeplant und äußerst effizient in fabrikmäßiger Weise millionenfach gemordet. Viele der Täter waren dabei gesellschaftlich erfolgreich und geachtet. Waren das gelungene Leben? – Hängt Gelingen also nicht von ganz anderen Faktoren ab, als allein Intelligenz? Und wäre dann ein Leben ohne einen durchschnittlichen IQ zum Scheitern verurteilt? Wenn das so wäre, wäre das nicht ein Ausdruck des Scheiterns des Individuums, sondern der Gesellschaft. Intelligenz ist in meinen Augen ein Bonus, nicht der entscheidende Faktor für ein gelingendes Leben. Im besten Fall ist Intelligenz, die Verpflichtung, ein Leben im Bewußtsein der sozialen Verantwortung zu führen, die jeder, ober er/sie intelligent sei oder nicht intelligent sei, hat.
Viel wichtiger als Intelligenz sind übrigens Weisheit und Klugheit, die hängen tatsächlich nicht immer vom IQ ab und lassen sich gewiss nicht vererben, nur erwerben und entwickeln. Die gute Nachricht ist, – es gibt keine Ausrede, ob intelligent oder weniger intelligent, jedem kann Leben gelingen, also mach‘ was draus! Und beherzige dabei – Gelingen kann durchaus auch bedeuten, ohne gesellschaftliche Würden auskommen zu müssen.

Ein glückliches, gesundes und gutes neues Jahr!

Eine Perle des neuen Jahres findet Ihr hier im Podcast „Fragen an den Autor“ des SWR. Herr Professor von Brück spricht über sein Buch „Grundzüge einer modernen Anthropologie“ http://pcast.sr-online.de/play/fragen/2014-01-06_brueck_anthropologie_5_1_2014.mp3

Behindert, verrückt? Eine Frage der Perspektive!

Hier zwei Perlen vom heutigen Tag:

Spanien hat eine erste Stadträtin mit Down Syndrom berichtet der Standard

Der Psychiater, der ADHS „erfand“, erklärte auf seinem Sterbebett, die „Erkrankung“ gäbe es gar nicht http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/05/09/beichte-auf-dem-sterbebett-adhs-gibt-es-gar-nicht/
Hier das Interview http://wissen.dradio.de/adhs-die-erfundene-krankheit.35.de.html?dram:article_id=15924

Fragwürdiger Erfolg der sadistischen Ekelformate

Tomas Konicz vergleicht in der Telepolis, den Erfolg der sadistischen Fernsehformate, wie des Dschungelcamps oder der Casting-Shows mit dem „Erfolg“ der Tanzmarathons in der präfaschistischen Gesellschaft der späten Weimarer Republik und zieht Rückschlüsse auf die zunehmend autoritär strukturierte „Mitte“ der Gesellschaft…
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38405/1.html

Über das Böse (1965), philosophische Vorlesung von Hannah Arendt zur Ethik und Moral

(Diesen kleinen Aufsatz verstehe ich als offenen Brief an meinen Vater, von dem ich mir keine Antwort verspreche, SR im November 2012)

Das Buch „Über das Böse“ der grossen Philosophin Hannah Arendt nimmt Stellung zu den grundlegenden Fragen menschlichen Handelns und Daseins und entstand 1965 als vierteilige Vorlesung über Ethik und Moralphilosophie in New York. Sie beschreibt ihre Überlegungen zum Bösen und zum Guten und zur Bedeutung des Denkens für die ethische Handlungsweise und damit einzige im menschlichen Maßstab legitimen Handlungsgrundlage. Weiterlesen