07.05.16 | Berliner Post: 8-10.000 Menschen im Herzen Berlins unterwegs, um für die Verfassungsrechte, gegen Nazis und Nationalismus einzutreten.

Zur Erklärung: Ich identifiziere mich mit der säkularen Ethik, wie sie im Grundgesetz formuliert ist – und die unter anderem auch garantiert, was oder ob geglaubt wird (Ausnahme Sekten, die diese Verfassung angreifen). Hier kristallisiert sich insbesondere in Artikel 1 GG die Lehre, die unsere Verfassungseltern bzw. Grosseltern aus der Geschichte gezogen haben und zwar unveränderlich und über unsere nationalen Grenzen hinaus gültig, als das Prinzip – unter dem sich unsere Gesellschaft in jeder Weise – also Politik, Exekutive und Legislative – konstituieren soll – die Würde des Menschen ist unantastbar. Erst ab diesem Zeitpunkt verbinden wir uns mit dem Geist der französischen Revolution – die ebenfalls säkular formulierte: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ und im Unterschied zu den Entwicklungen in Deutschland, nicht „völkisch“ ihren eigenen Nationsmythos begründete, sondern auf ethischen Werten.

Leider entstanden die völkischen Ideen bereits in der Mitte des 19. Jhdt. in Deutschland, die Selbstidentifikation begründete sich aus einer Rasseideologie, die religiös-ideologisch verankert werden sollte und zwar in einer Konstruktion, in der ein sogenannter „Kulturkampf“ eröffnet wurde, der sich gegen Katholizismus genauso wandte, wie gegen jede Form des „Internationalismus“… So sollte das Vielvölker- und Vielglaubensgebilde unter einer Ideologie versammelt werden, die den Herrschaftsanspruch nicht gefährdete.

Die Nazis nutzten diese Ideologie weiter und entfernten schliesslich jeden „christlichen“ Bezug, um eine fröhlich zusammengemixte und zynische Staatsreligion zu etablieren. Ein guter Teil dieser Geschichte bezogen auf die völkisch-christlichen Religionsideen (Uwe Puschner) ist bis heute kaum bekannt und wartet zu einem guten Teil noch auf Aufarbeitung. Nach dem Krieg wurden noch weiter Theologen über Jahre in diesem Sinne ausgebildet und zwar sogar in einem Ost-West-Austausch.

Ähnlich, wie die AFD heute argumentiert, wurde also eine homogene Kultur als „Leitkultur“ postuliert, die es weder in dieser Homogenität gab, noch ein demokratisches Bekenntnis war, sondern eben dieser, die Berechtigung absprach. In der Phase bevor die Demokratie abgewählt wurde, vertrat die deutsche Wirtschaftspolitik ähnlich wie heute, einen „Austeritätskurs“, der die innergesellschaftliche Konflikte verschärfte, sowie die internationalen Spannungen… Nachher war man es nicht selbst, sondern Adolf Hitler gewesen.

 


01.05.2016 – Feiertag

Proletarier: „Klasse und ihre Definition besteht nach Marx im „doppelt freien Arbeiter“ – frei von Produktionsmitteln, die ihm ermöglichten sich selbst zu versorgen und frei, ihren einzigen Besitz, sich selbst bzw. genauer ihre Arbeitskraft zu verkaufen.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Proletariat

Empfehlungen:
http://www.hochschulsekretaerin.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_des_Deutschen_Metallarbeiterverbandes

27.04.2016 | Humanity, Spuren, Perlen

Sehr sehenswerte arte-Doku, die aktuelle und jüngere geschichtliche Ereignisse (Kriege) in einen geschichtlichen Kontext stellt:
http://www.arte.tv/guide/de/053986-002-A/das-ende-des-erhabenen-staates-2-1
und
http://www.arte.tv/guide/de/053986-002-A/das-ende-des-erhabenen-staates-2-2

Schon gewußt? Der Begriff „Kulturkampf“ stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und diente bereits da als ideologisches Konstrukt für (macht)politische Interessen: https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf Hierin hatten auch völkische Religionsideen des (deutschen) Protestantismus ihre Wurzeln, die den Boden für „völkische“ Ideen in Deutschland bereiteten. Aus der gleichen Zeit stammt auch der Begriff „Lügenpresse„. Wirklich „populär“ wurde er dann durch die Nazis gemacht

Zum Friedensfest ein Streifzug durch die Stadt. Im Wikipedia-Artikel über das Haus der Buchdrucker (Architekt unter anderem Max Taut) taucht auch der „Drei-Groschen-Streik“ auf, wieder was gelernt – siehe „Drei-Groschen-Oper“, Brecht / Weil

http://www.mediengalerie.org/haus.html und https://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Deutschen_Buchdrucker
Artikel 1 GG, http://dejure.org/gesetze/GG/1.html
http://www.menschenrechtserklaerung.de/

„Humanity is one“ Tenzin Gyatso. Humanity – see your true colors:

Weil der Text über Erich Knauf oben schlecht zu lesen ist:
„Ein Stolperstein für Erich Knauf – 1895-1944
Erich Knauf, ältestes von vier Kindern des Schneidermeisters Heinz Knauf und dessen Frau Thekla, 1895 in Meerane Sachsen geboren, mußte nach seiner Schriftsetzerlehre und Wanderschaft, 1914 als Soldat in den ersten Weltkrieg. 1915 kam er in ein Strafbatallion, da er seine Vorgesetzten lächerlich gemacht hatte. 1920 Stoßführer bei der Zerschlagung des Kapp-Putsches im Raum Jena und Mitglied der USPD, arbeitete und schrieb danach für die Thüringer Presse. 1922 wurde er verantwortlicher Feuilletonredakteur für die Plauener „Volkszeitung für as Vogtland“. Aus dieser Zeit rührt die Freundschaft mit Erich Ohser (e.o. Plauen) (https://www.google.de/search?q=erich+ohser&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiol4foxuDLAhVD0hoKHYDMCgUQ_AUIBygB&biw=1356&bih=676) her, dem er in der Zeitung Raum gab, seine Zeichnungen und Karikaturen zu veröffentlichen. Etwas später kam Erich Kästner zu dem Freundesbund dazu – seitdem wurden sie die „drei Erichs“ genannt.

Als die Büchergilde Gutenberg 1928 Erich Knauf zum leitenden Lektor ernannte, zog er nach Berlin. Er setzte neue, linkere Akzente. Er band eine neuere Schriftstellergeneration an die Büchergilde und veräffentlichte 1930 seinen Reportage-Roman „Ça ira!, sowie verchiedene Kunstbücher und Künstlerportraits. Inhalt und Gestaltung der Büchergilde-Bände standen auch für ihn im Mittelpunkt. Schrift, Abbildungen, Farbigkeit und Aussage des Textes mußten aufeinander abgestimmt sein. Zwischen 1929 und 1932 wurden Ausgaben der Büchergilde neunmal unter den schönsten Büchern eines Jahres ausgezeichnet.

Nach dem Sturm auf die Gewerkschaftshäuser am 02. Mai 1933 hielt sich Erich Knauf als freier Journalist über Wasser. Eine Rezension der Oper „Carmen“ 1934 im „8-Uhr-Abendblatt“, die das Missfallen von Göring erregte, brachte ihn für mehrere Wochen in die KZs Oranienburg und Lichtenburg. Aus dem Reichsverband der deutschen Presse ausgeschlossen, gelang es ihm trotzdem bei der „Terra-Film“ wieder Fuß zu fassen und ab 1936 als Pressechef eingestellt zu werden. 1938 heiratete er Erna Donath, die bei der Büchergilde seine Sekretärin gewesen war. Er traf seinen Freund Erich Oser wieder und als beide 1943 ausgebombt wurden und ihre Familien ausserhalb von Berlin untergebracht hatten, zogen sie zusammen in das Haus eine befreundeten Arztes in Kaulsdorf. Obwohl sie vor dem im Huas wohnenden Hauptmann Schultz gewarnt worden waren, erzählten sie sich auch im Luftschutzkeller gerne scharfe politische Witze, sehr laut, da Erich Ohser schwerhörig war. Schultz denunzierte sie Anfang 1944 wegen „defätistischer Äußerungen“. Die beiden Freunde wurden verhaftet und vor dem Volksgerichtshof angeklagt. Erich Ohser beging Selbstmord in der Nacht vor dem Prozess. Erich Knauf wurde am 02. Mai 1944 in Brandenburg-Görden hingerichtet.“

19.03.2016 | Zum Equal Pay Day: Divide et Impera* oder die „Mütter sind sowieso immer schuld“

Heute ist wieder „Equal-Pay-Day“ insofern ein schmerzlicher Tag für uns Frauen, weil er uns daran erinnert, dass wir von der Emanzipation, der (Selbst-)Befreiung und gerechter Lebensverhältnisse weltweit, quer durch alle „Kulturen“ soweit entfernt sind, wie die Sonne vom Mond. (Wobei ich sagen muß, dass mich persönlich Männer „anderer“ Kulturen weit wertschätzender und freundlicher behandeln, als die meisten Altersgenossen/-innen meiner Peergroup). Und das wird so bleiben, solange Frauen auf das Prinzip Hoffnung setzen, solange wir uns aufspalten lassen und nicht gemeinsam voran gehen. Neid und Mißgunst untereinander, die Verinnerlichung des Konkurrenzprinzips, macht es den „Herrschenden“ möglich, dies fortzusetzen und fortzusetzen. All der Stolz in der westlichen Welt auf die Errungenschaften der Emanzipation ist eine Form von Selbstbetrug. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und (Alters)-Armut, Verhinderung von Zugang zu Bildungschancen sind weltweit (zwar nicht nur) „Frauen“-Probleme, doch überwiegend. Solange wir uns einreden lassen, dafür trügen wir schliesslich selbst die Verantwortung, solange wir mitmachen bei der systematischen Entmutigung und Entwertung und Entrechtung, solange wir unseren Müttern die Verantwortung für unser Unglück zuschreiben, solange wird sich daran auch nichts ändern. Solidarität, ein Begriff, der weil nicht erfahren, bei „uns“ nur müdes Achselzucken hervorruft.
Wir lassen uns in ein „Hauen-und-Stechen“ hineinziehen, dabei werden verschiedene Lebensmodelle zum Teil mit religiösem Eifer vertreten und einander gegenseitig übergestülpt oder angetragen. Es gibt dafür viele Beispiele, wir erledigen dabei das Geschäft der „Herrschenden“.

Ein Beispiel aus der jüngsten Zeit – die Kritik an dem Film „Suffragette“, soweit ich das verfolgt habe, ist zum größten Teil einfach dümmlich. Ein Hauptvorwurf, die Story anhand einer Arbeiterinbiografie zu erzählen, sei verfehlt, schliesslich sei die Bewegung „bürgerlichen“ Ursprungs. Ja, selbstverständlich ist der Ursprung „bürgerlich“, das hat was mit dem Zugang zu Bildung zu tun. Auch Karl Marx hatte einen bürgerlichen Bildungshorizont, deswegen ist die Arbeiter(innen)bewegung doch nicht bürgerlich oder liesse sich anhand Marx Biografie erzählen. Der Film zeigt aber nicht nur kämpferische Frauen, sondern vor allen Dingen solidarische Frauen quer durch alle Schichten/Klassen und alle Altersstufen.
Was mich persönlich sehr berührt hat in dem Film, waren die Druckmittel und Entwertungsstrategien der „Herrschenden“, die sich in all den vielen Jahren kaum geändert haben. Frauen versuchen durch Bettelei, Unterwürfigkeit und Wohlverhalten zu retten, was zu retten ist – andere Frauen, ihre Kinder. Sie werden dumm gehalten, konkret und subtil bedroht, dämonisiert und pathologisiert oder verniedlicht. (Meist folgt dann daraus der Vorwurf, sie seien manipulativ und intrigant). Solange Frauen keinen Zugang zu ökonomisch angeglichenen Verhältnissen haben, wird sich daran nichts ändern und dafür werden Frauen solidarisch eintreten müssen, sonst ändert sich daran nichts. Hierbei geht es nicht um existenzsicherndes Netzwerken, sondern die Einsicht, das wir Frauen uns miteinander global solidarisieren (und kämpfen ;)) müssen.

Welche von uns glaubt, das sei Schnee von gestern, sitzt der Täuschung auf, die das „Heilsversprechen“ der neoliberalen Wirtschaftsordnung ist – „jede(r) ist seines Glückes Schmied“ und unterwirft sich dem gnadenlosen, isolierten und für Frauen nicht zu gewinnenden Wettkampf, um die besten Plätze an der Sonne, bei dem die Frauen die Verlierinnen sein werden – aus dem einfachen Grund, dass die „Herrschenden“ etwas anderes zu verhindern wissen. Liebe Frauen, laßt Euch nicht ins Bockshorn jagen, schweigt einander nicht tot, zieht Euch mit. All die „schlimmen, bösen“ Mütter und Frauen vor Euch, die starken „verrückten“ und weniger starken Frauen sind für Euch eingetreten von Hedwig Dohm über Simone de Beauvoir, bis Rosa Luxemburg und Emiline Pankhurst. Aber auch die vielen unbekannten, namenlosen. Keine ist besser oder schlechter.

Solange wir einander sagen: „Du hast blaue Flecke – das ist doch nichts, andere werden noch viel mehr geschlagen, geh‘ zurück nach hause.“, solange wir uns gegenseitig entwerten und Entwertungen zulassen, solange wir zulassen, dass Mädchen ausschließlich für ihre Niedlichkeit gelobt werden, solange wir zulassen, dass bei Frauenäußerungen in der Öffentlichkeit auf Nebengleise, wie „Attraktivität“ abgehoben wird, solange Frauen sich für blöd und als „feministische“ Theorie verkaufen lassen, Frauen hätten sich den (erotischen) Projektionen der Männer zu unterwerfen, um diese zu befreien (nichts anderes als Prostitution), solange Männer damit bei Gericht durchkommen, dass sie Gewalt gegenüber Frauen zu deren eigenem Schutz ausüben, solange Frauen sich sagen lassen „Du hast blaue Flecke, er auch“, wenn sie sich gegen Gewalt wehren, solange sie sich sagen lassen: „Sei froh, dass Du überhaupt etwas bekommst, Du bist ja nicht einmal Mutter“, wenn sie nach einem prekären Berufsleben vor die eheliche Tür gesetzt werden, solange wir auf uns selbst projezieren, wir seien schlechte, verdorbene, verschlingende, manipulative Frauen, Menschen und Mütter, solange wir einander nicht die Hand reichen, sondern auseinander dividieren lassen, solange wir glauben unser Recht auf Menschenwürde „gut verpacken und verkaufen“ zu müssen, statt dafür klar, direkt und ohne Umwege und miteinander einzustehen, solange wird sich auf diesem Planeten nichts ändern.

Und das hat mit narzistisch-egozentrierter „Selbstverwirklichung“ nichts zu tun, es geht hier um Lebensnotwendigkeiten, um Gerechtigkeit und Menschenwürde.

* Teile und Herrsche

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Ergänzungen:
„Analysen der Berufe zeigen typische Mechanismen: immer dann, wenn ehemals den Frauen zugeordnete Berufe zu einer Männerprofession wurden, erhöhte sich der Status dieser Berufe, während der umgekehrte Prozeß, bei dem ein ehemaliger Männerberuf zu einem Frauenberuf wurde, immer zu einer Statusminderung des neuen Frauenberufes führte (Gildemeister, Wetterer, 1993). “ – was mit einem Absinken der Löhne, Gehälter und Honorare einhergeht und gegangen ist. Beispiel – Architekten/-innen http://library.fes.de/fulltext/asfo/00545002.htm

Die Abwertung eines Berufes als „Frauenberuf“ führt direkt über den Statusverslust zu geringerer Bezahlung – Beispiel: „Der Chef des Berliner Unfallkrankenhauses Axel Ekkernkamp befürchtet eine Abwertung des Arztberufs, wenn vor allem Frauen im Arztberuf arbeiten. “ „Zum anderen wird davor gewarnt, dass Männer in andere Tätigkeitsbereiche abwandern, die bessere Karrierechancen und vor allem bessere Gehälter versprechen, und der Beruf des Arztes oder Richters so an gesellschaftlichem Ansehen verliert.“ http://www.boeckler.de/43284_43293.htm

„Gerade im Alter zwischen 30 und 50 Jahren werden viele Frauen zunehmend vom Einkommen ihres Partners oder staatlichen Transferleistungen ökonomisch abhängig und können trotz beruflicher Qualifikation und hoher Motivation ihren Lebensunterhalt nicht erwirtschaften“, schreiben die Autoren der Studie.

Nur zehn Prozent der Frauen dieses Alters und nur sechs Prozent der verheirateten Frauen haben ein eigenes Nettoeinkommen von über 2000 Euro, bei den Männern sind es 42 Prozent. Die Spanne zwischen den Bruttostundenlöhnen von Frauen und Männern wächst in dieser Altersgruppe von neun auf 27 Prozent an – auch deshalb, weil nur noch 39 Prozent der Frauen in Vollzeit erwerbstätig sind.“
http://www.welt.de/politik/deutschland/article153425567/Frauen-fuerchten-existenzielle-Abhaengigkeit-im-Alter.html

Empfehlung: http://www.mathilde-frauenzeitung.de/archiv%281%29/084-02amanfang.html

Fazit: Höhere Einkommen sichern gesellschaftlichen Status, Ansehen, Macht und Einfluß. Es ist ein Vorurteil, dass die Unterschiede und Ungleichheiten hier mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen der Geschlechter begründet werden können. Es geht um eine Absicherung patriachaler Macht innerfamiliär, wie gesellschaftlich. Solange Frauen hier auf das Prinzip Hoffnung setzen, statt auf Solidarisierung (Nachtrag: Und Kampf, danke MD), solange wird sich daran nichts ändern.

08.08.2015 – Perlen des Tages

Patrick Spät über das Recht und den Nutzen der Faulheit: www.zeit.de/karriere/2015-07/faulheit-recht-leistungszwang/

Unbedingt lesenswert Arno Gruen über die konstruktive Kraft, der dem Menschen angeborenen Fähigkeit zur Empathie, danke an Svenja S. http://www.deutschlandradiokultur.de/der-empathische-mensch-kann-kriege-verhindern.954.de.html

Ebenfalls nicht verpassen den Blog von Leon Lesch, der auf meinen Beitrag über den „Betonklotz“ sehr nett reagiert hat. Später mehr dazu. Er schreibt sehr originell und liebenswert – auch Geschichte(n) aus dem Crellekiez, der Umgebung und der weiten Welt https://leonesch.wordpress.com

Fehmi Alagün, ein hochbegabtes Multitalent. Er fotografiert wunderbar…

und für Music-Lover und Tanzfaszinierte ebenfalls unbedingt sehenswert, diese Dokumentation „Latcho Drom – gute Reise
http://www.veoh.com/watch/v630488799aG95g7

Und hier zwei Arbeiten von Ai Weiwei
Moon zusammen mit Olafur Eliason
passend zu seiner Aussage „Das Netz ist meine Nation“
https://scontent.cdninstagram.com/hphotos-xaf1/t51.2885-15/e15/11357416_460127570820750_1175674324_n.jpg
Willkomen in Berlin Ai Weiwei.

Perle – kostenloses eBook: Ethik ist wichtiger als Religion, Appel an die Welt des Dalai Lama

Hier ein wichtiges Buch:
Der Appell des Dalai Lama an die Welt: Ethik ist wichtiger als Religion
als kostenloses ebook erhältlich…
http://www.beneventobooks.com/

Wir machen die Welt, wie sie uns gefällt

Berliner Studierende entwickeln ein Weltverbesserungsrezept


Feature über eine Studierenden-Initiative

Carolin Strehmel ist Studierende der FU Berlin und Weltverbesserin bei Über den Tellerrand kochen.

Carolin Strehmel ist Studierende der FU Berlin und Weltverbesserin bei Über den Tellerrand kochen.

Von der Theorie zur Praxis

“Die Frage – wer sind die Menschen, die zu uns kommen? – wird in der öffentlichen Debatte vergessen.” sagt Carolin Strehmel – Studierende an der FU Berlin – zur Wahrnehmung von Flüchtlingen in der Öffentlichkeit. Innerhalb von knapp einem Jahr hat Carolin zusammen mit drei weiteren berliner Studierenden eine Anleitung entwickelt, die dieses Defizit kleiner machen kann. Wie so vieles in dieser Welt, begann alles mit einigen Überlegungen an einem Esstisch. Heute wird das Projekt europaweit beachtet und das Anliegen von Über den Tellerrand kochen ist nicht nur wortwörtlich in aller Munde. Weiterlesen

„Caravan of Love“-Projekt und die „Tribute to Nelson Mandela“- Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin im YAAM

Liebe Blog-Leser_innen, am 05. Dezember 2014 wird in Berlin zum ersten Todestag von Nelson Mandela eine Gedenkveranstaltung stattfinden, die auch an die Ubuntu-Philosophie erinnert. Ihr seid eingeladen, die Veranstaltung, die mit Kameras aufgezeichnet wird, zu unterstützen. Auch die Nelson Mandela Schule in Berlin wird einbezogen sein: http://www.sisberlin.de/de/ueber-die-nms.html

Eine Möglichkeit sich zu beteiligen, wird das
soziale Kunstwerk „Caravan-of Love“ werden:

Caravan of Love – Projekt

Am 5. Dezember 2014 jährt sich der Todestag von Nelson Mandela zum ersten Mal. Wir (Künstler und Musiker) wollen an ihn und das Konzept von Ubuntu erinnern. Ein Beitrag wird das „Caravan of Love“-Projekt sein – das ein soziales Kunstwerk wird und
auf virale Verbreitung setzt.
Die Idee des „Caravan of Love“-Projekts:
Jede/r kann mitmachen, weltweit, egal, welcher Weltanschauung, Religion, welcher Hautfarbe, welchen Geschlechtes, welcher Nationalität welchen Alters er/sie ist, – allein oder mit Euren Freunden, Familien, Schulklassen, Kitagruppen, Studentenkreisen, aus dem Altersheim heraus oder in einer Flüchtlingsinitiative.

So geht es: Auf diesem Blatt (Donwload: caravan_of_love.pdf) findet Ihr die Vorlage für ein Herz. Ihr könnt es audrucken und nach Euren Vorstellungen gestalten (bitte Vorder- und Rückseite) oder als Schablone benutzen, um es auf ein Material Eurer Wahl: Stoff, Holz, Metall, Filz – was immer Ihr möchtet – zu übertragen und dieses dann weiter zu gestalten. Ihr könnt darauf auch Euren Namen hinterlassen und/oder einen Wunsch.
Dann sendet mir, bitte, Eure gestalteten Herzen per Post bis zum 28.11.2014 an:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, 10829 Berlin, Germany.

Ich habe dann noch eine Woche Zeit, die Herzen zu einer „Caravan of Love“ zusammenzufügen, bevor sie bei der Nelson-Mandela-Tribute-Veranstaltung am 05. Dezember 2014 in Berlin (die Veranstaltung mit Kameras wird aufgezeichnet) präsentiert werden. Über den Fortschritt des Projektes könnt Ihr Euch hier an dieser Stelle informieren.

Vielen Dank für Eure Unterstützung,
Sabine Rahe
ps: Verbreitet diese Einladung bitte weiter und helft mir mit der Übersetzungen in weitere Sprachen.



english version (thanks to LH for translation):

Caravan Of Love – Project

On 5 December 2014 it will be the first death anniversary of Nelson Mandela.
We (artists an musicians) want to remember on him and the concept of „Ubuntu“.

A contribution will be the „caravan of love“ project, which is supposed to be a social work of art and relies on viral dissemination.

The idea: everybody worldwide can take part on it, no matter of which ideology, religion, race, sex, nationality or age, no matter if alone or together with friends, your family or other social groups.

How it works:
Here you´ll find a craft template of a heart for download: caravan_of_love_en.pdf. You can print and customize it according to your ideas (please front and back!) or you´ll use it as a template for any kind of other materials you like (dressing material, wood , metal, felt), to create it on your own style. You can also leave your name or a wish on it.

Please send your created hearts until the 28th of november 2014:
Sabine Rahe, Monumentenstr. 33-34, D-10829 Berlin, Germany

Then I will have one week left to put all hearts together to a „Caravan of Love“ until it will be presented on the Nelson-Mandela-Tribute-Event on the 5th of december 2014.(The event is going to be monitored on cameras).
You can inform you on the progress here.

Thank you for your support!
Sabine Rahe

PS: please share and spread this invitation and help me with the translation into different languages.

Eilig! Die beantragte Räumung der Flüchtlinge in der Ohlauerstr. – der Sündenfall der Kreuzberger Grünen

Nicht in Italien, Spanien, Griechenland an den EU-Aussengrenzen – hier bei uns!
Leider hilft nun auch nicht mehr der Einsatz von Hans-Christian Ströbele, hier zu vermitteln.
Die Lage hat sich gefährlich und dramatisch zugespitzt.

Geht dort hin und unterstützt die Flüchtlinge!
Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit, Menschlichkeit!!
http://taz.de/Kommentar-Fluechtlingspolitik-Gruene-Berlin/!141559/

http://www.azlyrics.com/lyrics/bobmarley/redemptionsong.html