† 15.07.2017 Maryam Mirzakhani – Vorbild und Inspiration für die Frauen dieser Welt

„Ja ja, sagt Merkel, die inmitten der Schüler auf der Bühne Platz genommen hat, man kenne das Problem von Bewerbungen junger Menschen mit komplizierten, ausländisch klingenden Namen. „Viele glauben da nicht, dass jetzt gleich ein Nobelpreisträger in Mathematik um die Ecke kommt.“

„Es gibt keinen Nobelpreis für Mathematik. Doch es gibt die seit 1936 verliehene Fields-Medaille, die in der Fachwelt ein großes Prestige genießt, das dem eines Nobelpreises durchaus vergleichbar ist. Deshalb wird diese Würdigung nicht selten als „Nobelpreis für Mathematik“ bezeichnet.“ https://www.welt.de/wissenschaft/article131160794/Diese-Frau-gewinnt-den-Nobelpreis-fuer-Mathematik.html

„Dann gibt’s noch ein bisschen Nachhilfe, was den Namenspatron der Schule angeht. Ob sie denn wüssten, wer Röntgen gewesen sei, will Merkel wissen. „Na klar“, sagt ein Junge. Zeitlich können sie ihn irgendwie einordnen, doch die Frage, wo der Physiker 1895 die ersten Röntgenstrahlen entdeckt habe, bringt die Schüler ganz schön durcheinander. „In England“, sagt eine.

„Was?!“, sagt die Kanzlerin empört. „In Würzburg war das, und begraben liegt er in Gießen.“ Dann lächelt sie sanft, es folgt ein letzter Rat. „Macht da mal ’ne Klassenfahrt hin. Da lernt ihr dann auch Deutsche kennen.“
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-besucht-berliner-schule-und-geraet-in-integrationsdebatte-a-1033464.html