05.04.2016 | Lifting entropic processes by positive work and tale about a genius

Lifting entropic processes by „positive work“ (see explanation „work“) by doing positive work at „broken pottery“ – Kintsugi
Kintsugi – „positive Arbeit“
Thank you, Seseg J..

Met a genius
A long time ago, I was told about someone, who disassembled engines and after reassambling them, there has been screws left – while engines worked again. After thinking about this story for about 45 years, I understand now – this person wasn’t a fool but a genius. What do you think about this?

Ein Alltagsgenie
Vor langer Zeit hörte ich eine Geschichte über eine Person, die nachdem sie einen Motor auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt hatte, zwei Schrauben übrig hatte. Ich habe 45 Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass diese Person genial ist. Was meint ihr?

30.03.2016 | Willkommen im Paradies und andere krause Gedanken

Willkommen im Paradies

In der Schlange stehen im Paradies.
Am Kopfende der Schlange steht ein Vater. Sehr laut und deutlich bestellt er: „Und wir bekommen noch ein Nucki mit Erdbeergeschmack.“ Das bringt doch einige Ladies zum Lächeln.

„Work“ or artificial seperations, Arbeit oder künstliche Trennungen
Question: „Once I talked to a friend while a walk and she explained to me with a small ironical smile: „Yes, well, this is the difference between reproductive (note: in our mind – mostly (extra) work which is done by women) and productive work.“ After thinking about this theorem for more than twenty years, I must say: „This is bullshit.“ There is no difference in the meaning of „work“. The meaning of work is always reproductive, except you produce problems, which you have to solve by work. And this is meant by: „Think (a specific form of work) before you act.“ Or as in german said: „Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche.“ What do you think about this?

Frage: Bei einem Spaziergang erläuterte mir einst eine Freundin mit einem ironischen Lächeln Folgendes: „Dies ist der Unterschied zwischen reproduktiver (Anmerkung: In unserem Bewußtsein meist Arbeit, die von Frauen – zusätzlich – verrichtet wird) und produktiver Arbeit.“ Nachdem ich nun über diese Theorie gut zwanzig Jahre nachgedacht habe, stelle ich fest: „Das ist Quatsch.“ Die Bedeutung von „Arbeit“ läßt sich nicht aufspalten, letztlich ist sie immer reproduktiv – es sei denn wir erzeugen Probleme, die wir dann durch Arbeit lösen müssen. Und das ist gemeint mit: „Erst denken (eine spezifische Form der Arbeit), dann Handeln oder wer es nicht im Kopf hat, hat es in den Beinen.“ Beziehungsweise: „Wer keine Arbeit hat, macht sich welche.“

Jetzt ein Blick in die Physik:
Arbeit (Formelzeichen W von englisch work) ist in der Physik die Energie, die auf mechanischem Wege auf einen Körper übertragen wird. Man sagt: „An dem Körper wird Arbeit verrichtet“ oder „Arbeit geleistet“. Das geschieht, indem eine Kraft längs eines Weges auf ihn einwirkt. Die geleistete Arbeit berechnet sich in diesem einfachsten Fall als Produkt aus der in Wegrichtung wirkenden Kraft mit der Wegstrecke. Bei nicht geradlinigen Wegen und nicht konstanten Kräften ist die Arbeit das Kurvenintegral über das Skalarprodukt aus Kraft und Weg.“ (Meine Anmerkung: „Etwas“, „ein Körper“ wird mit Energie angereichert.)

„Die Bedeutung des physikalischen Begriffs Arbeit beruht auf folgendem Sachverhalt: Beschleunigt die betrachtete Kraft den Körper, so erhöht sich seine kinetische Energie auf dem Weg von A nach B um die an ihm verrichtete Arbeit.“

„Ist die Richtung der Kraft der Bewegungsrichtung entgegengesetzt, dann bilden die beiden Vektoren einen Winkel von 180°, dessen Kosinus der Wert −1 ist. In diesem Fall wird an dem Körper eine negative Arbeit verrichtet, d.h. ihm wird Energie entnommen, er wird langsamer.“

„Dissipativen Kräften liegt jedoch kein Potenzialfeld zugrunde. Dies ist z. B. bei der Reibung der Fall. Hier kommt die Arbeit nicht der potenziellen oder kinetischen Energie des Probekörpers zugute, sondern der inneren Energie des Systems. Die Dissipation von Arbeit ist ein irreversibler Prozess. Dabei erhöht sich die Entropie des Systems, ohne dass Wärme von außen zugeführt wurde.“
read more: Dissipation (lat. für „Zerstreuung“)

„Kraftwandler und Goldene Regel der Mechanik.  Will man eine bestimmte Arbeit mit geringerer Kraft leisten, so ist dies mit einem Kraftwandler möglich. Beispiele für Kraftwandler sind Flaschenzüge, Hebel oder Getriebe. Jedoch verlängert sich der Weg über den die Kraft aufgebracht werden muss. Wird beispielsweise durch Verwendung eines Kraftwandlers nur ein Viertel der ohne ihn erforderlichen Kraft benötigt, so ist dies mindestens mit einer Vervierfachung des Weges verbunden. Diese Konsequenz des Energieerhaltungssatzes beschreibt die „Goldene Regel der Mechanik“.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_%28Physik%29

Falls noch Kapazitäten da sind:
Kultur: Konsens (Missverstanden als „Harmonie“) versus Dialektik?
„Dialektik ist ein uneinheitlich gebrauchter Ausdruck der westlichen Philosophie. In der Antike und im Mittelalter bezeichnete er eine Methode der Gesprächsführung oder Argumentation sowie den Bereich, der heute mit Logik bezeichnet wird.

Seit dem 18. Jahrhundert setzte sich eine neue Verwendung des Worts durch: Die Lehre von den Gegensätzen in den Dingen bzw. den Begriffen sowie die Auffindung und Aufhebung dieser Gegensätze. Rein schematisch kann Dialektik in diesem neueren Sinn vereinfachend als ein Diskurs beschrieben werden, in dem einer These als bestehende Auffassung oder Überlieferung ein Aufzeigen von Problemen und Widersprüchen als Antithese gegenübergestellt wird, woraus sich eine Lösung oder ein neues Verständnis als Synthese ergibt. Dieses aus der Antike bekannte klassische Instrument der Rhetorik wird als Mittel zur methodischen Wahrheitsfindung benutzt, um Gegensätze zwischen Begriff und Gegenstand, Gegensätze zwischen den Diskussionsteilnehmern oder reale Gegensätze in der Natur oder der Gesellschaft zu analysieren und zu beschreiben. Eingesetzt wird dieses rhetorische methodische Stil- und Analysemittel vor allem in der Diskussion, in der philosophischen Schrift oder auch im kabarettistischen Monolog.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik

Offensichtlich ist die Dialektische Methode aber deutlich älter (auch älter als der Buddhismus):

„Die erkenntnistheoretisch-logische Tradition des Buddhismus

Die erkenntnistheoretisch-logische Tradition des Buddhismus entwickelt sich mit dem Ende der klassischen Periode der indischen Philosophie ab dem 5. Jh. u.Z. Sie zählt große Denker zu ihren Vertretern und erarbeitet in den Jahrhunderten bis zum Ende des Buddhismus in Indien eine Reihe von vor allem problemzentrierten und einflußreichen philosophischen und logischen Theorien. Durch die Rezeption des Buddhismus in Tibet findet sie eine tibetische Fortsetzung. Die tibetischen Denker bauen auf den übersetzten Werken auf, die zum Teil nur in dieser Form überliefert sind, entwickeln aber im übernommenen Rahmen ganz spezifische Methoden der Analyse der verschiedenen Themen und eine besondere Dialektik, die Teil der Bildungsstruktur der meisten philosophischen Schulen Tibets ist und einen der Schlüssel zum Verständnis der tibetischen Kulturgeschichte darstellt.“
http://www.ikga.oeaw.ac.at/Erkenntnistheoretisch-logische_Tradition_des_Buddhismus

Wir finden die dialektische Methode oder besser – Dialektik in den Symbolen, des bei uns als Yin-Yan-Zeichen bekannten, Taiji-Zeichen („Das allerhöchste Höchste“ Daoismus) und etwas anders interpretiert auch bei den indigenen Völkern Nordamerikas als Baum der Wanderin vor. Dies versinnbildlicht aber keinen antagonistscher, dualistischen Widerspruch zwischen sich zerstörenden Qualitäten, sondern bebildert den – in der Synthese dann vollständigen – und inkludierenden (einschliessenden) Übergang ineinander.

Deshalb ist „Auseinandersetzung“ ein schönes Wort.

Hier noch zum Abschluß für heute – ein Blick ins Paradies und auf eine echte Xanthippe, absolut unfair:

Nasli HD
Zanyari Drust

Posted by Zanyari Drust on Dienstag, 25. März 2014

Netz-Perlen: Schlaue Pflanzen und Saatgut Retter…

In diesem Blog habe ich ja bereits über die Forschung von Bruce Lipton berichtet, der in seinen Thesen zur sogenannten „Epigenetik“, Intelligenz in erster Linie in den allgemeinen Zellprozessen, als allein in den spezialisierten Zellen des Gehirns, verortet.

Nun bin ich in dem seriösen Zeit-online Magazin auf einen Bericht über die Forschung Stefano Mancusos gestossen, der über eine Neurobiologie der Pflanzen forscht und dessen Forschungsergebnisse sich sehr gut an die Thesen Bruce Liptons anschliessen: Grünzeug mit Grips

Sehr spannend finde ich auch das arte/ZDF-Feature – die Saatgut Retter, da komme ich glatt auf den Gedanken, dass heute wahrhaft subversiv und revolutionär ist, wer sich für den Erhalt der samenfesten Saatgutvermehrung und den Tausch solchen Saatgutes einsetzt und zum Beispiel die Saatgutverordnung der EU entsprechend beeinflußt und verhindert, dass durch das TTIP-Abkommen mit den USA, die strengeren Richtlinien in der EU ausgehölt werden. Ähnlich, wie bei der Privatisierung des Wassers und anderer Allgemeingüter, geht es um die Enteignung der Menschheit und einen Verlust von Autonomie der Individuen.

#Intelligenz, die überschätzte Grösse

Wer in der letzten Woche Scobel auf 3SAT verfolgt hat, der konnte bei den Thesen die Elsbeth Stern zur Bedeutung der Intelligenz vertreten hat und ihren Forderungen, die sie daraus für die Schulbildung ableitete, nur den Kopf schütteln. Erstaunlich war, dass Herr Scobel auch nicht durch gezieltes, kritisches Nachfragen in der Diskussion auffiel. Der Höhepunkt ihrer Thesen war, dass sie sich zu der Aussage verstieg, die Schule müsse den Kindern in erster Linie Rechnen, Lesen und Schreiben beibringen, alles andere sei nicht lebensnotwendig. Allerdings muß ich zu ihrer Verteidigung hinzufügen, dass sie auch forderte, dass auch zu einem selbstständigen, kreativen und kritischschlußfolgerndem Geist erzogen werden solle, bzw. dies mit zur Schulbildung zu gehören habe. Mit ihrer einseitigen Einschätzung zu Bedeutung der Intelligenz als Faktor für ein gelingendes Leben und den Erfolg in und für eine Gesellschaft, steht Frau Stern leider nicht allein da. Dahinter steht ein äußerst verkürztes und technokratisches Bild von Persönlichkeit und gesellschaftlichem Erfolg oder Erfolg in der Gesellschaft und einer Gesellschaft.
Als erstes möchte ich fragen, was ist überhaupt Erfolg? Was ist ein gelungenes Leben? Erfolg kann nur aus der Perspektive der Ziele, des einzelnen oder der Gesellschaft, betrachtet werden. Wenn ich in einer menschlichen Welt leben möchte, in der Liebe, Solidarität und Mitmenschlichkeit, gegenseitiger Respekt und Achtung voreinander und der Umwelt und den Mitgeschöpfen verwirklicht sind oder werden sollen, welchen Erfolg sehe ich dann verwirklicht? Bin ich, weil ich vielleicht genau daran leide, dass ich dies so wenig verwirklicht sehe, gescheitert? Wie setzen wir unsere Intelligenz ein, konstruktiv oder destruktiv? Eine solidarische Gesellschaft, die getragen ist von hoher Ethik und frei von Diskriminierung und Ausgrenzung, das wäre ein erstrebenwerter Erfolg, dafür kann sich ein Mensch unter Umständen sein Leben lang einsetzen, ohne sein Ziel zu erreichen, dies für alle Geschöpfe zu verwirklichen. Wäre er dann gescheitert und erfolglos, wenn ihm das in seinem Leben nicht gelänge, er aber in dem Streben nicht nachliesse? Im Allgemeinen gelten Menschen als erfolglos und gescheitert, wenn sie keine Karriere machen. Die Faschisten haben wohlgeplant und äußerst effizient in fabrikmäßiger Weise millionenfach gemordet. Viele der Täter waren dabei gesellschaftlich erfolgreich und geachtet. Waren das gelungene Leben? – Hängt Gelingen also nicht von ganz anderen Faktoren ab, als allein Intelligenz? Und wäre dann ein Leben ohne einen durchschnittlichen IQ zum Scheitern verurteilt? Wenn das so wäre, wäre das nicht ein Ausdruck des Scheiterns des Individuums, sondern der Gesellschaft. Intelligenz ist in meinen Augen ein Bonus, nicht der entscheidende Faktor für ein gelingendes Leben. Im besten Fall ist Intelligenz, die Verpflichtung, ein Leben im Bewußtsein der sozialen Verantwortung zu führen, die jeder, ober er/sie intelligent sei oder nicht intelligent sei, hat.
Viel wichtiger als Intelligenz sind übrigens Weisheit und Klugheit, die hängen tatsächlich nicht immer vom IQ ab und lassen sich gewiss nicht vererben, nur erwerben und entwickeln. Die gute Nachricht ist, – es gibt keine Ausrede, ob intelligent oder weniger intelligent, jedem kann Leben gelingen, also mach‘ was draus! Und beherzige dabei – Gelingen kann durchaus auch bedeuten, ohne gesellschaftliche Würden auskommen zu müssen.