Am 02.08.14 Ausstellungsabschluß „Die Stadt am Honigstrom“ + (private) Party unter dem Motto „Fire“ J.H.

Liebe Leute am 02.08. ist es soweit:
Um 19.00 Uhr startet die Finissage meiner Ausstellung – honigstrom.de – mit einer kleinen Performance zum Thema „Honigquellen“ und danach wird gefeiert, – ob 24 h, hängt von der Kondition ab, die Playlist würde dafür reichen…

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13.07.14 – zwischen 23.00 und 24.00 Uhr

Leider konnte ich selbst ja das Finale nicht sehen. Allerdings freue ich mich, dass ein Team gewonnen hat, das Vielfalt und Buntheit repräsentiert. Eine besonders grosse Freude war, dass „Happy“ in der Nachbarschaft zu hören war – welche/r Regisseur_in macht dazu das Video? (Danke, Sabine Aengenheister für den ersten Link zu Pharrel Williams).
Matt Mullenweg machte unterdessen auf das North Sea Jazz festival aufmerksam. Dort war gestern noch ein gemeinsames Foto von Pharrel Williams und Stevie Wonder zu sehen, schade, habe ich verpaßt. Und Rotterdam habe ich als tolle Stadt in Erinnerung.

Ich hörte auch vor einigen Tagen in der Nachbarschaft Herbie Hancocks „Imagine„-Projekt.
Welche Musik ich da gehört hatte, fiel mir gestern während des Finales wieder ein, als ich Musik auf meinem kleinen Shuffle hörte.

Perlen des Tages – Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen, Meret Oppenheim

Was geschieht, wenn wir glauben verachten zu dürfen.
„Dienstleister ist doch irgendwie – bäh.“
Was geschieht, wenn wir einander nicht als Menschen begegnen – interessiert, offen, neugierig, sondern distanziert, brutal und kaltschnäuzig? Wie entsteht Wut und Hass?

Diese Warnung Brechts und Lenyas steht noch immer im Raum, wir alle sollten sie beherzigen.
Der Stallgeruch, der Stallgeruch.

Lernen miteinander zu gehen, dürfen wir nicht aufgeben. Und wenn es noch so schwer ist und wir an uns und den anderen zweifeln.

Hier empfehle ich Euch etwas Musik, die ich nur mit dem Herzen zu verstehen versuche, weil ich kein Lasisch kann:
http://www.youtube.com/watch?v=UXZan6Nmb7I&list=PL2Io7irS9T7IwT99am1nWk34uPRWJhGY7

http://www.bianet.org/english/culture/145364-musicians-stand-behind-niyazi-koyuncu-s-newroz-performance
http://de.wikipedia.org/wiki/Lasen
Ob sein Bruder als Kind mit Fatih Akin gespielt hat oder beide an den gleichen Orten gespielt haben? http://www.spiegel.de/thema/fatih_akin/

Heute noch eines: Ai Wei Wei zeigt Vasen in seiner Ausstellung aus der Han-Zeit, die er mit Original-Metallic-Autolack eines deutschen Herstellers überzog (VW Anm. – 16.07.2014: Ich traue meinem Gedächtnis nicht, andere Aussage – BMW, Peter Sillie) überzog. Mir gefiel dieses Werk ganz besonders gut. Erst mit einiger Verzögerung wußte ich aber, dass ich dort ein grosses Werk einer anderen grossen Künstlerin – Meret Oppenheim – neu und anders interpretiert fand und freue mich, dass Ai Wei Wei, sie klug in seine Ausstellung „Evidence“ im Martin Gropius Bau einbezieht – dieser Link ist kein Zufall!: http://ssl.br.de/radio/bayern2/sendungen/nachtstudio/meret-oppenheim-surrealismus-100.html

ps.: Die WM gucke ich erst wieder, wenn meine Mitmenschen hier verstehen, warum Lukas Podolski, Mesut Özil, Sami Khedira und Jérôme Boateng eine Nationalhymne nicht mitsingen, vielleicht müssen wir eines Tages nicht mehr an erstarrten nationalen Ritualen festkleben und erkennen, im Ursprung waren wir alle eins und aus diesem einen ist Vielfalt enstanden, schön und voll Würde und jedes birgt eine Antwort auf eine noch nicht an sie, es, ihn gerichtete Frage.

Ich drücke aber Brasilien die Daumen, weil ich mit Mehmet Scholls Philosophie: http://www.sportschau.de/fifawm2014/video/videomehmetscholldasistnichtmehrmeinsport102.html mitgehe und ich Brasiliens Spielweise bisher sehr schön fand.

Aufruf für einen neuen Aufbruch in Berlins Stadtplanung und Architektur

Berlin hat die Chance, in der Architektur in eine international bedeutende Richtung voran zu gehen, ähnlich wie der Architektur dies vor 100 Jahren mit dem Aufbruch angestossen durch van Oud (Nachtrag 06.06.15) in die Moderne durch die Architekten des Bauhauses gelang. Im Zentrum dieser Chance steht das Architekturbüro Brandlhuber http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2159038/Die-Anti-Villa-des-Arno-Brandlhuber#/beitrag/video/2159038/Die-Anti-Villa-des-Arno-Brandlhuber und hier http://www.tagesspiegel.de/kultur/arno-brandlhuber-inseln-im-archipel/7266916.html

Die Zeit ist reif, Stadt, Architektur und Stadtplanung wieder neu zu denken und zu diskutieren. Mit Brandlhuber wäre der Neubau bzw. die Neukonzeption der geplanten Landesbibliothek zum Beispiel im Flughafengebäude Tempelhof oder im ICC denkbar. Mit diesem Weg könnte Klaus Wowereit seine Niederlage am Tempelhofer Feld in einen Erfolg und eine Versöhnung mit seinen Berlinern verwandeln.
Berlin kann mit Brandlhuber internationales Renommee gewinnen, einem Architekten, dem es gelingt, Geschichte und Ort zukunftsweisend zu denken und in seiner Architektur umzusetzen. Hoffentlich finden die Entscheidungsträger, den Mut und den Willen dazu.

Eilig! Die beantragte Räumung der Flüchtlinge in der Ohlauerstr. – der Sündenfall der Kreuzberger Grünen

Nicht in Italien, Spanien, Griechenland an den EU-Aussengrenzen – hier bei uns!
Leider hilft nun auch nicht mehr der Einsatz von Hans-Christian Ströbele, hier zu vermitteln.
Die Lage hat sich gefährlich und dramatisch zugespitzt.

Geht dort hin und unterstützt die Flüchtlinge!
Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit, Menschlichkeit!!
http://taz.de/Kommentar-Fluechtlingspolitik-Gruene-Berlin/!141559/

http://www.azlyrics.com/lyrics/bobmarley/redemptionsong.html